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Zunächst ist das Laden eines E-Autos ganz einfach: Sie brauchen nur einen Stromanschluss. Doch schon im nächsten Schritt wird das Thema etwas komplexer: Ein E-Auto sollte am besten nur nach Rücksprache mit einem Elektriker an einer herkömmlichen Haushaltssteckdose geladen werden - denn sonst könnte es zu einer Überlastung der Steckdose und einem Elektro- oder Kabelbrand kommen.
Das meist mitgelieferte Ladekabel für die Haushaltssteckdose ist nur für den Notfall gedacht, ähnlich einem Reservekanister beim Verbrenner.
Sollte es keine Möglichkeit geben, eine Wallbox zu installieren, gibt es jedoch spezielle, für das Laden von E-Autos optimierte Steckdosen mit verbesserten Kontakten.
Auf jeden Fall schneller ist das Laden zu Hause in der Garage oder auf einem Parkplatz im Hof mit einer Wallbox. Diese nutzt Starkstrom, je nach Verfügbarkeit des lokalen Stromnetzes sind meist 11 kW drin. Die höhere Leistung sorgt natürlich auch für einen schnelleren Ladevorgang.
Apropos schnell: Während der Ladevorgang zu Hause meist nachts abläuft und dann ganz bequem mehrere Stunden dauern kann, sollte es natürlich unterwegs schneller gehen. Dafür gibt es Schnellladesäulen und Ultraschnellladesäulen.
Schnellladesäulen bieten in der Regel eine Ladeleistung von 50 bis 150 kW, an Ultraschnellladesäulen sind bis zu 500 kW möglich. Dementsprechend dauert hier das Laden eines Akkus je nach Batterie und Fahrzeug nur wenige Minuten bis ungefähr eine halbe Stunde.
Wohlgemerkt kann die Ladeleistung an einer öffentlichen Ladesäule nicht immer voll verfügbar sein. Wenn an einer Ladestation mit mehreren Ladepunkten mehrere Autos gleichzeitig laden, kann das die Ladeleistung schmälern.
Zudem sollte ein Akku nur in Ausnahmefällen, wie z. B. für längere Fahrten, zu 100 Prozent geladen werden: Das häufige Vollladen eines Akkus verringert dessen Lebensdauer. In der Regel sollte das Elektroauto also nur zu 80 Prozent geladen werden. Das Laden der letzten 20 Prozent dauert zudem deutlich länger.
ACE-Tipp: Es gibt jedoch Ausnahmen wie zum Beispiel einige Tesla-Modellen mit LFP-Akku, bei denen der Hersteller sogar empfiehlt, regelmäßig auf 100 Prozent zu laden. Handbuch beachten!
Ratgeber Elektromobilität
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