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Welche und wie viele Ladekarten sind sinnvoll?

Immer mehr Menschen steigen auf Elektroautos und Plug-Ins um, doch eine der zentralen Fragen bleibt: Welche ist die richtige Ladekarte? In diesem Ratgeber erklären wir, wer eine Ladekarte benötigt, ob mehr als eine sinnvoll ist, welche Unterschiede es gibt und worauf Sie zum Beispiel im Ausland achten sollten.

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Wer braucht eine Ladekarte?

Prinzipiell kann jeder eine Ladekarte gebrauchen, der mit E-Autos oder Plug-In-Hybriden unterwegs ist. Zwar gibt es auch Ladesäulen, die per App oder Kreditkarte nutzbar sind, aber die gängigste Methode ist noch immer die Ladekarte. Mit ihr ist es oft auch günstiger und die Abrechnung einfacher. Besonders Vielfahrer oder Menschen ohne eigene Lademöglichkeit zu Hause oder auf der Arbeit sollten eine oder besser sogar mehrere Ladekarten in Erwägung ziehen.

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Wie viele Ladekarten werden benötigt?

Eine einzelne Roaming-Ladekarte, wie die ACE-Ladekarte, deckt oft bereits einen Großteil der öffentlichen Ladesäulen ab, jedoch nicht alle. Viele Elektromobilisten setzen daher auf zwei bis drei Ladekarten, um möglichst viele Ladepunkte nutzen zu können. Empfehlenswert ist eine Kombination aus:

 

- einer Ladekarte mit günstigen Tarifen für häufig genutzte Ladesäulen, sowie

- eine Karte mit breiter Abdeckung von Ladesäulen verschiedener Anbieter.

 

Wer viel fährt, sollte auch über Tarife mit Grundgebühr nachdenken – auch wenn die Abdeckung vielleicht geringer ist. Und diese dann beispielsweise mit einer Karte ohne Grundgebühr, dafür aber mit größerer Abdeckung, kombinieren.

Unterschiede zwischen Ladekarten

Ladekarten unterscheiden sich in mehreren Punkten:

Einige Anbieter verlangen eine monatliche Grundgebühr, bieten dafür aber günstigere kWh-Preise. Andere haben keine Grundgebühr, sind jedoch pro Ladevorgang teurer.

Manche Anbieter verlangen eine Roaming- oder Start-Gebühr, wenn nicht im „eigenen“ Netzwerk geladen wird. 

In der Regel wird nach geladener Kilowattstunde (kWh) abgerechnet, nur noch wenige Tafrife bieten auch eine Kombination aus Zeit und Verbrauch.

Nicht jede Ladekarte funktioniert an allen Ladestationen. Daher ist es wichtig, die Netzabdeckung des Anbieters zu prüfen und ggf. verschiedene Ladekarten oder Apps zu kombinieren.

Manche Anbieter haben dynamische Tarife, die sich je nach Tageszeit oder Auslastung ändern. Wer flexibel ist, kann durch Laden zu günstigen Zeiten sparen.

Kostenfalle Blockiergebühren

Die meisten Anbieter berechnen nach einer bestimmten Standzeit zusätzliche Gebühren. Wann die Blockiergebühr beginnt, und wie hoch diese ist, unterscheidet sich deutlich. Manche Anbieter begrenzen diese auf einen Höchstsatz pro Ladevorgang. Achtung: Auch wenn an der Ladesäule oder durch die Beschilderung kein Hinweis auf diese Blockiergebühr zu finden ist oder eine andere ausgeschildert ist, gilt die Regelung der genutzten Ladekarte.
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Wie viel zahle ich an der Ladesäule?

Die Kosten an einer Ladesäule variieren je nach Betreiber, Ladegeschwindigkeit und gewähltem Tarif. Üblich ist eine Abrechnung pro Kilowattstunde (kWh), schnellere Ladesäulen sind oftmals teurer. Wer einen Überblick erhalten möchte, welche Ladekarte an der jeweiligen Ladesäule die günstigste ist, kann dies mit der App von Ladefuchs oder auf der Webseite von Chargeprice.

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Ladekarten für das Ausland

Wer mit dem Elektroauto ins Ausland reist, sollte sich vorher informieren, ob die eigene Ladekarte dort akzeptiert wird. Manche Anbieter bieten EU-weite Roaming-Vereinbarungen an, bei anderen braucht man eine separate Karte. Besonders in beliebten Urlaubsregionen lohnt es sich, rechtzeitig eine passende Ladekarte zu besorgen, da die Zustellung manchmal etwas dauert.

Ergänzende Tipps

  • Regionale Anbieter berücksichtigen: In manchen Regionen gibt es Stadtwerke oder lokale Anbieter mit besonders günstigen Tarifen für Einwohner. Eine Recherche vor Ort lohnt sich.
 
  • Lade-App als Ergänzung: Neben Ladekarten sind Apps wie Chargemap oder A Better Routeplanner hilfreich, um Ladestationen zu finden, Preise zu vergleichen und die beste Route zu planen.

Wann kommt Ad-hoc-Laden?

Das sogenannte Ad-hoc-Laden bedeutet, dass man spontan und ohne Vertrag an einer Ladesäule laden kann – meist per Kreditkarte oder QR-Code. Die EU schreibt vor, dass neue Ladesäulen Ad-hoc-Laden möglich machen müssen, doch in der Praxis ist es oft teurer als mit einer registrierten Ladekarte. Dennoch wird diese Option in Zukunft weiter ausgebaut und vereinfacht werden.

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Laden ohne Ladekarte – wie geht das?

Nicht für jeden Ladevorgang wird heute eine physische Ladekarte oder ein entsprechender Authentifizierungsschlüssel („Token“) benötigt. Eine der beliebtesten Optionen ist das Laden per App, bei dem Nutzer eine mobile App des jeweiligen Anbieters auf ihrem Smartphone nutzen, um sich an einer Ladestation zu authentifizieren und den Ladevorgang zu starten. Eine weitere Möglichkeit ist Plug & Charge oder Autocharge, siehe Kasten unten. Auch kontaktloses Bezahlen mit Kredit- oder Debitkarten ist mittlerweile an einigen Ladestationen verfügbar, sodass der Ladevorgang sofort gestartet werden kann, sobald die Karte an das Terminal gehalten wird. Diese Technologien machen das Laden deutlich unkomplizierter und flexibler, besonders für alle, die keine Ladekarte mit sich führen möchten.

Was ist Plug & Charge und AutoCharge?

Plug & Charge und AutoCharge sind zwei Technologien, die das Laden von Elektrofahrzeugen besonders komfortabel machen, indem sie den Ladevorgang automatisch starten, ohne dass eine Ladekarte oder App benötigt wird. Sobald das Ladekabel eingesteckt wird, erfolgt die Identifikation des Fahrzeugs und die Abrechnung automatisch über einen hinterlegten Vertrag.

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