Notruf (Panne/Unfall)

Rufen Sie uns an

+49 711 530 34 35 36

täglich 24h erreichbar

Schreiben Sie uns eine E-Mail

notruf@ace.de

Info-Service

Rufen Sie uns an

+49 711 530 33 66 77

Schreiben Sie uns eine E-Mail

info@ace.de

Weitere Kontaktmöglichkeiten

Mehr erfahren

Europas Mobilitätsbegleiter
Weit mehr als nur Pannenhilfe

Pro und Contra des Umstiegs auf Elektromobilität

Die Anzahl von Elektroautos ist in den vergangenen Jahren deutlich gestiegen. Doch auch wenn das Interesse bei immer mehr Menschen vorhanden ist, zögern viele noch, beim nächsten Fahrzeug auf Elektroantrieb zu wechseln. Welche Gründe für den Umstieg auf Elektromobilität sprechen und für wen und wann sich der Umstieg lohnt, hat der ACE hier zusammengefasst.

Verbrenner-Aus

Ab wann werden Verbrennungsmotoren verboten? Und in welchen Ländern? Wir geben Ihnen eine Übersicht.
Hier geht's zur Übersicht
ghfhfh

Vorteile des Umstiegs auf Elektromobilität

Die wichtigsten Argumente sind sicherlich die ansatzlose Beschleunigung und die fehlenden Abgas-Emissionen vor Ort.

 

So drohen in absehbarer Zeit weder Fahrverbote, noch muss im Rahmen einer Hauptuntersuchung („TÜV“) eine Abgasuntersuchung erfolgen.
Darüber hinaus entfällt die fehleranfällige Abgas-Nachbehandlung.


Da außerdem eine Reihe an Nebenaggregaten nicht benötigt werden, sind E-Autos auch weniger wartungsintensiv, so entfällt der Ölwechsel aber auch aufwendigere Arbeiten wie der Wechsel des Zahnriemens entfallen.

 

Wer kostenlosen oder vergünstigen Strom erhält oder selbst produziert, spart außerdem im Alltag bei den Kilometerkosten.

Bidirektionales Laden

Interessant ist bei E-Autos auch der Aspekt der Autarkie: Immer mehr Elektroautos können bidirektional Laden, Strom also auch abgeben und damit beispielsweise einzelnen Verbrauchern, dem Haus oder künftig sogar dem Stromnetz wieder zukommen lassen. Das stabilisiert die Stromnetze und kann so langfristig für niedrigere Strompreise sorgen, da Energie aus Wind und Sonne auch dann erzeugt werden kann, wenn sie gerade nicht benötigt wird - der Strom wird einfach im Auto "zwischengespeichert". Mehr dazu lesen Sie in unserem Ratgeber.
Zum Ratgeber Bidirektionales Laden
ghfhfh

Nachteile des Umstiegs auf Elektromobilität

Zu den größten Nachteilen von E-Autos zählen vor allem die höheren Kaufpreise, insbesondere nach Wegfall der Umweltprämie.


Weitere Aspekte können je nach persönlichen Anforderungen die begrenzte Reichweite, lange Ladezeiten und lückenhafte Ladeinfrastruktur sein. Wer nicht regelmäßig auf einen Parkplatz mit Lademöglichkeit zurückgreifen kann, muss seinen Alltag auch nach den Ladebedürfnissen des Fahrzeugs ausrichten, worunter Spontanität, Komfort und Planbarkeit leiden. Gerade innerstädtisch kann es außerdem schwierig sein, nach dem Ladevorgang wieder einen freien Parkplatz zu finden.

 

Wer auf die öffentliche Ladeinfrastruktur angewiesen ist, muss mit hohen Strompreisen rechnen, so dass effiziente Verbrenner günstiger sein können.  

Haben E-Autos eine Zukunft?

Die automobile Zukunft ist elektrisch, denn Elektromotoren haben den größten Wirkungsgrad: Während bei Dieseln und Benzinern ein Großteil der Energie als Wärme verloren geht, sind Elektromotoren viel effizienter, wandeln den Großteil der Energie in Bewegung um. Dadurch benötigen sie nur einen Bruchteil der Energie und verursachen vor Ort keine Abgase.

 

Ein Nachteil ist, dass sich elektrischer Strom schlecht speichern lässt. Außerdem benötigen die Batterien viele Ressourcen, sind schwer und teuer. Doch die Forschung schreitet stetig voran. Neue Batterien sind deutlich günstiger, leistungsstärker, vergrößern die Reichweite, verkürzen die Ladezeit und benötigen weniger kritische Rohstoffe.

 

Diese Entwicklung geht evolutionär weiter: Während Benziner und Dieselmotoren nur noch mit größten Anstrengungen überhaupt die nächsten Abgasstandards erreichen, sind bei Elektrofahrzeugen und insbesondere bei den Batterien in den kommenden Jahren noch deutliche Entwicklungssprünge zu erwarten.

E-Auto Mythen

E-Auto-Mythen

In unseren E-Auto-Mythen beleuchten wir die gängigsten Vorurteile gegen E-Autos, z. B. was die Reichweite oder den Preis für die E-Mobilität betrifft.
Zu den E-Auto Mythen
alttext
alttext

Als Alternative werden oft Wasserstoff-Fahrzeuge oder E-Fuels genannt. Doch bei den Wasserstoff- bzw. Brennstoffzellenfahrzeugen ist die Auswahl an Modellen seit Jahren gleichbleibend gering und beschränkt sich auf die beiden Modelle Toyota Mirai und Hyundai Nexo. Wobei es sich dabei ebenfalls um Elektro-Autos handelt, die jedoch statt den Strom aus einer Batterie zu ziehen, mit Strom aus einer Brennstoffzelle und einem kleinen Akku betrieben werden. Weil das sehr aufwändig, der Kraftstoff teuer und bisher in der Regel ebenfalls aus fossilen Energieträgern hergestellt wird, ist die Wasserstoff-Brennstoffzelle in den kommenden Jahren keine Alternative zu batterieelektrischen Autos.

 

Anders aussehen kann das im Logistiksektor, bei Bussen, Schiffen oder Flugzeugen. Das Konzept „Wasserstoff-Verbrennungsmotor“, also ein gewöhnlicher Verbrennungsmotor, der statt Kraftstoff gasförmigen Wasserstoff verbrennt, konnte sich bisher nicht durchsetzen, da es den Nachteil des hohen Verbrauchs mit sich bringt und trotzdem eine teure Umrüstung benötigt. 

 

Und für E-Fuels, also synthetischen Kraftstoff, der unter anderem aus Strom erzeugt wird und dann in einem vorhandenen Verbrenner verwendet wird, fehlen die Produktionsanlagen sowie der überschüssige regenerative Strom. So haben batterieelektrische Fahrzeuge in absehbarer Zukunft und damit für mindestens die nächsten zwei Fahrzeuggenerationen einen klaren Vorteil gegenüber Verbrennern und Wasserstofffahrzeugen. 

Alternative Antriebe

Jahrelang haben Benzin- und Dieselmotoren die Pkw-Zulassungen dominiert, doch das ändert sich gerade. Denn der Anteil von Fahrzeugen mit alternativen Antrieben steigt kontinuierlich, allen voran von Plug-in-Hybriden und Elektroautos. Doch auch Autogas spielt noch immer eine Rolle. Und wie ist das eigentlich mit Wasserstoff, E-Fuels und den künstlich hergestellten Kraftstoffen wie XTL und HVO?
Hier geht's zur Übersicht

Wie lange dauert es, bis sich ein E-Auto rentiert?

Die Frage, wann sich ein E-Auto finanziell rechnet, fällt sehr individuell aus. Da geht es unter anderem um die Frage: Wie lange das neue Auto gefahren werden soll, wie viele Kilometer pro Jahr gefahren werden und wie teuer getankt beziehungsweise geladen werden kann.  

 

Elektro-Neu- und Gebrauchtwagen sind heute noch oftmals deutlich teurer als vergleichbare Verbrenner. Aufgrund der schnellen Entwicklungsfortschritte ist der Wertverlust schwer zu prognostizieren. In der Vergangenheit waren E-Autos zum Teil wertstabiler als Verbrenner. Daher kann ein Leasing interessant sein, insbesondere, da einige Anbieter besonders günstige Leasingraten für E-Autos gewähren.  

alttext
alttext

Bei der Frage, wann sich ein Elektroauto finanziell lohnt, kommt es aber auch auf die Frage der eigenen Lademöglichkeiten an. Wer nur an öffentlichen Ladesäulen laden kann, wird keine signifikanten Preisvorteile gegenüber Benzin oder Diesel haben.

 

Wenn der Strom aber selbst erzeugt wird, beispielsweise durch eine Photovoltaikanlage, oder zum Beispiel beim Arbeitgeber kostenlos oder vergünstigt geladen werden kann, oder aber ein spezieller Autostrom-Tarif Vergünstigungen bietet, kann sich ein E-Auto deutlich früher rechnen. 

Welcher ist günstiger: Elektroauto, Benziner oder Diesel?

Beim Neukauf sind E-Autos oft noch deutlich teurer als Verbrenner. Doch beim Leasing oder Auto-Abo kann das anders aussehen. Bei Gebrauchtwagen ist das Angebot noch gering. In den kommenden Jahren wird es aber immer mehr preislich-konkurrenzfähige E-Autos geben. 

 

Auch lohnen sich E-Autos für viele Dienstwagen-Berechtigten, denn je nach Brutto-Listenpreis müssen dabei nur 0,5 oder 0,25 Prozent versteuert werden. 

 

Fazit Anschaffung: Aktuell haben die Verbrenner hier noch die Nase vorn. 

E-Autos sind aktuell von der Steuer befreit. In der Versicherung kommt es auf individuelle Faktoren an, viele E-Autos sind in der Versicherung jedoch teurer als vergleichbare Verbrenner. 

 

Fazit Unterhalt: Hier gibt es keinen klaren Sieger. In vielen Fällen haben Elektroautos jedoch Vorteile gegenüber großen Fahrzeugen mit hohen Steuerklassen.

Wer eine Möglichkeit hat, zum Hausstromtarif zu laden, Strom günstig selbst erzeugt oder zum Beispiel beim Arbeitgeber vergünstigt laden kann, hat mit dem Stromer deutliche Vorteile gegenüber Diesel- oder Benzinfahrzeugen. Wer dagegen auf öffentlichen Ladesäulen angewiesen ist, muss mit ähnlichen Kosten wie beim Verbrenner rechnen.

 

Fazit Sprit- bzw. Stromkosten: Aktuell sind E-Autos nur im Vorteil, wenn der Strom günstig bezogen wird. Zukünftig werden die Spritpreise jedoch weiter steigen, bei den Strompreisen wird mit mehr Stabilität gerechnet. 

Elektroautos sind weniger wartungs- und reparaturanfällig als Verbrenner. Der Ölwechsel entfällt, die Wartungsintervalle fallen zum Teil deutlich länger aus. Verschleißteile fallen gar nicht, zum Beispiel Auspuff, oder seltener, zum Beispiel Bremsen, an. Dafür sind die Werkstattkosten bei E-Autos häufig höher.

 

Fazit Wartung: In vielen Fällen haben E-Autos bei den Wartungskosten Vorteile.

Ob sich ein E-Auto gegenüber einem Verbrenner lohnt, kommt auf viele verschiedene Faktoren an. In der Gesamtkostenbetrachtung sind vor allem mittlere und große Elektroautos günstiger als vergleichbare Verbrenner. Bei den Klein- und Kompaktwagen trifft das in der Gesamtkosten­betrachtung noch nicht immer zu. Hier steckt aber Potenzial, insbesondere durch neue, günstige Modelle, die bereits erhältlich oder angekündigt sind und in den kommenden Jahren auf den Markt kommen.