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Die Kfz-Versicherungen werden 2025 noch teurer. Ein Versicherungswechsel kann sich lohnen. Wir erklären Ihnen in diesem Ratgeber, wie Sie als Versicherter oder Versicherte Geld sparen können und welche Bedeutung das Sonderkündigungsrecht hat.

Versicherungsprämien steigen 2025

Bereits im laufenden Jahr teurer

Bereits im laufenden Jahr teurer

Die Kfz-Versicherer erhöhen schon unterjährig die Prämien, weil sie in roten Zahlen stecken. Nach einer Schätzung der Hannover Rück liegen die Kosten 2025 rund vier Prozent über den Einnahmen. Daher müssen die Assekuranzen mindestes um diesen Wert die Prämien erhöhen. Dabei dürfte es je nach Anbieter große Schwankungen am Markt geben. Zweistellige Beitragserhöhungen sind auch 2025 nicht ausgeschlossen.

 

„Sowohl die Ersatzteile als auch die Arbeit in den
Kfz-Werkstätten werden immer teurer“,
so die Aussage von Jörg Asmussen, Hauptgeschäftsführer des Gesamtverbandes der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV).

 

Ein scharfer Wettbewerb hindert die Kfz-Versicherer aber daran, notwendige Preiserhöhungen auf einen Schlag durchzusetzen. Verbraucherinnen und Verbraucher sollten den Wettbewerb nutzen und die Tarife vergleichen.

In diesem Jahr dürften sehr viele Versicherte eine höhere Rechnung erhalten. Dann gilt ein Sonderkündigungsrecht. Eine bessere Einstufung in den Schadenfreiheitsrabatt bleibt dabei unberücksichtigt. Die Kündigung ist innerhalb eines Monats nach Eingang der Rechnung möglich. Entscheidend ist somit der Eingang der Rechnung beim Versicherten.

 

ACE-Tipp: „Es kommt nicht auf den Gesamtbetrag an. Der Kunde hat ein Wahlrecht. Schon wenn eine Sparte, etwa die Haftpflicht, minimal steigt, kann der gesamte Vertrag gekündigt werden, auch wenn gleichzeitig die Vollkasko deutlich billiger wird“, erläutert Ulrich Loske, Fachanwalt für Verkehrsrecht in Duisburg.

Regulär, falls keine Erhöhung der Prämie erfolgt, können Kfz-Versicherungen einen Monat vor Hauptfälligkeit gekündigt werden. Bisher war der Stichtag für viele Autobesitzer daher der 30. November. Das ist aber nun oft hinfällig. Eine höhere Rechnung ist auch im laufenden Jahr möglich. Denn der reguläre Kündigungstermin wird von immer mehr Versicherungen über das ganze Jahr verteilt.

 

ACE-Tipp: Autokunden und Autokundinnen müssen besonders aufpassen. Wer regulär kündigen will, muss in seinen Vertrag schauen und das mindestens einen Monat vor der Hauptfälligkeit tun.

Größter Sparhebel in der Autoversicherung ist der Versicherungswechsel. Noch immer gibt es große Unterschiede bei den Prämien. Das zeigt eine aktuelle Stichprobe von 62 Tarifen über das Vergleichsportal Nafiauto.de. Danach kann man bei einem hohen Tarif-Niveau über 60 Prozent der Prämie sparen, wenn vom teuersten zum günstigsten Anbieter gewechselt wird. Wer vom teuersten Anbieter in einen preislich durchschnittlichen Tarif umsteigt, spart immer noch rund 38 Prozent.

 

ACE-Tipp: Ein Versicherungswechsel ist auch beim Fahrzeugkauf und nach einem Schaden möglich.

Grundsätzlich sollte die Kfz-Versicherung den eigenen Bedürfnissen angepasst werden. Das neutrale Portal naviauto.de bietet Orientierung. Da NAFI als einziges Portal nicht als kommerzieller Versicherungsmakler arbeitet, ist ein direkter Abschluss nicht möglich. Der Kunde muss daher nochmals beim ausgewählten Versicherer anfragen.

 

ACE-Tipp: Die Prämie ist daher immer sehr individuell. Wer seine Daten in das Portal Nafiauto.de eingibt, kann sich sein Leistungsniveau aussuchen. 

Seniorinnen und Senioren müssen für die Kfz-Versicherung deutlich tiefer in die Tasche greifen. Die hohen Alterszuschläge in der Autoversicherung sind aber laut der Aufsichtsbehörde, der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) keine Diskriminierung. Denn ältere Menschen verursachen im Schnitt mehr und teurere Schäden als Fahrerinnen und Fahrer in mittleren Jahren. Gleichzeitig verfügen sie in der Regel über einen hohen 
Schadenfreiheitsrabatt
, der den absoluten Zuschlag abmildert. Eine Stichprobe über das Vergleichsportal Nafiauto.de mit unverändertem Schadenfreiheitsrabatt zeigt, dass etwa eine Autofahrerin oder ein Autofahrer im Alter von 80 Jahren zwischen 1,9  bis 2,5-mal so viel  für die Kfz-Versicherung zahlen müssen als ein 40-Jähriger.

 

ACE-Tipp: Ein Marktvergleich ist auch für Seniorinnen und Senioren sinnvoll, um die besten Konditionen zu ermitteln.

Typklassenabfrage: So ist Ihr Auto eingestuft

Jedes Pkw-Modell ist in eine Risiko-Klasse eingestuft, die sogenannte Typklasse. Wer beim Autokauf auf eine günstige Einstufung seines Modells achtet, spart Versicherungsprämie. Der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) bietet hier die Möglichkeit zur Orientierung.

ACE-Tipp: Eine Abfrage können Sie über die Typklassenabfrage des GDV starten: 

 

Telematik-Tarife (Fahrstil-Tarife)

Telematik-Tarife (Fahrstil-Tarife)

Prämie senken: Wer „gut“ Auto fährt, kann bei einigen Kfz-Versicherern seine Prämie deutlich reduzieren. Dafür muss man aber seinen Fahrstil kontrollieren lassen. Bei den sogenannten Telematik-Tarifen in der Autoversicherung wird technisch – etwa per Smartphone oder Sensor – der Fahrstil analysiert. Wer passiv fährt, erhält eine gute Bewertung.

 

Fahranfänger profitieren: Da Führerscheinneulinge noch keinen hohen Schadenfreiheitsrabatt erfahren haben, lohnt sich für sie ein Telematik-Rabatt besonders. Doch auch fitte Seniorinnen und Senioren können
sparen und ihren Alterszuschlag mildern.

 

ACE-Tipp: Derzeit bieten LVM, die Versicherungskammer Bayern, die Feuersozietät Berlin und die Saarland Versicherung Tarife für junge Menschen an. Ohne Altersgrenze gibt es Fahrstil-Tarife von der Allianz, Ergo, HUK-Coburg, HUK24, Neodigital, Verti und die VHV, mit der auch der ACE kooperiert.

Telematik-Tarife (Fahrstil-Tarife)

Elektroautos versichern

Tarife für E-Autos: Beim Schutz von E-Autos gibt es marktweit immer weniger Unterschiede. Vor allem das „Herzstück“ des Elektroautos, der Akku, genießt nun fast überall Allgefahrenschutz. Somit sind alle Schäden abgesichert – auch Bedienungsfehler, die beispielsweise beim Laden entstehen können. Hochwertige Tarife leisten zudem den Neuwert, wenn der Akku einen Schaden erleidet. Wer aber mit leerem Akku liegenbleibt, erhält von der Kfz-Versicherung in aller Regel keine Pannenhilfe. ACE-Mitglieder erhalten in so einem Fall durch den ACE, Hilfe.

 

Elektroauto günstiger? Öko-Rabatte gibt es immer weniger. Der Vorteil, den noch einige Anbieter bieten, liegt höchstens bei zehn Prozent. Gleichzeitig gilt für alle Stromer die reale Schadenstatistik. „Unfallschäden an einem Elektroauto kosten deutlich mehr als bei einem vergleichbaren Auto mit Verbrennungsmotor“, erklärt Jörg Asmussen, Hauptgeschäftsführer des GDV.  Nach einer Untersuchung werden in der Vollkasko-Versicherung für Stromer zwar bis zu 20 Prozent weniger Schäden gemeldet als bei vergleichbaren Verbrennern, aber jeder Schaden kostet im Schnitt bis zu 25 Prozent mehr.

 

 

Kfz-Haftpflicht: Hier gibt es kaum Leistungsunterschiede. Folgende Versicherungssummen sollten festgelegt werden:

 

  • für jeden Geschädigten eine Summe von 15 Millionen Euro

 

  • für den Gesamtschaden 100 Millionen Euro

 

 

Kaskoversicherung: Demgegenüber müssen die Autofahrenden hier auf die Leistungen achten, die mitversichert werden sollten:

 

  • Fahrfehler: grob fahrlässige

 

  • Tierkollision: jede Art von Tier

 

  • Fahrerschutzversicherung: Sie zahlt, wenn der Fahrer oder die Fahrerin sich bei einem selbst verschuldeten Unfall verletzt.

 

  •  Neuwagen: Eine lange, mindestens 24-monatige Entschädigungsfrist zum Neupreis. Den vollen Kaufpreis bekommt der Autofahrende dann ersetzt, wenn der Wagen gestohlen wird oder einen Totalschaden erleidet. 

Auto stehen lassen: Sparen kann man nicht nur durch den Wechsel zu einem anderen Versicherer. Wer öfter die Umwelt schont und auf Rad, Bahn oder ein anders alternatives Verkehrsmittel umsteigt, schont auch den Geldbeutel: Die Autoversicherung wird günstiger. Dafür muss der Kunde seine künftige „grüne“ Jahreskilometerleistung im Voraus schätzen und der Versicherung melden.

Teilkaskoversicherung (TK): Klassisch ist hier eine Selbstbeteiligung von 150 Euro pro Schaden üblich.

 

Vollkaskoversicherung (VK):  Hier sind 300 Euro Selbstbeteiligung üblich. Wer diese Eigenbeteiligung auf 500 (TK) und 1.000 Euro (VK) erhöht, kann im Schnitt rund 20 Prozent Prämie sparen, wie unsere Stichprobe in einem Vergleichsrechner zeigt.

Fahrer-Beschränkung: Deutlich sparen kann man, wenn man die Nutzung des Autos auf wenige Personen, etwa die Eheleute, den Partner oder die Partnerin beschränkt, weil etwa die Kinder schon „aus dem Haus“ sind und ein eigenes Fahrzeug haben.

Partnerwerkstatt lohnt: Günstig ist ein Partnerwerkstatt-Tarif. Der Autofahrer muss dann nach einem Kaskoschaden in die von der Versicherung empfohlene Werkstatt fahren. Der Nachlass auf die Kaskoprämie liegt meist bei rund 20 ProzentNach Haftpflichtschäden, wenn man Opfer eines Unfalls wird, gilt die Pflicht zur Nutzung der Partnerwerkstatt nicht.

 

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