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Vor allem kalte Wintertage und -nächte machen Autobatterien zu schaffen. Die Nutzung von elektrischen Verbrauchern wie Licht, Gebläse, Scheibenwischer sowie Heizungen beeinflusst den Ladezustand der Batterie. Es kann vorkommen, dass die Batterie für den Startvorgang zu schwach ist und der Motor nicht mehr anspringt.
Mit der richtigen Starthilfe lässt sich der Motor wieder zum Laufen bringen. War die Batterie nur leer und nicht defekt, lädt sie sich während einer längeren Fahrt wieder auf. Ist nicht bekannt, warum die Batterie zu schwach zum Starten war, beispielsweise durch versehentlich angelassene Beleuchtung oder lange Standzeit, sollte sie in einer Werkstatt geprüft werden. Gleiches gilt für Batterien, die ganz leer (restentladen) waren.
Beim Starthilfegeben sind wichtige Regeln zu beachten, damit es nicht zu Kurzschlüssen, Funkenflug oder Spannungsspitzen kommt. Wir geben Tipps zur korrekten Starthilfe, um Schäden an der Bordelektrik und -elektronik zu vermeiden.
Außerdem zeigen wir die Vorteile eines Boosters auf und geben Informationen zur Starthilfe bei Elektroautos.
Um eine leere Autobatterie aufladen zu können, benötigt man ein zweites Fahrzeug als „Stromspender“ und ein Starthilfekabel.
Achtung: Beim Anklemmen der letzten Zange wird der Stromkreis geschlossen, wobei Funken fliegen können – hier besteht Explosionsgefahr der Batterie. Daher sollte möglichst ein spezieller Massepunkt genutzt werden.
Massepunkt = Spezieller Punkt im Motorraum, an dem das schawrze Minus-Starthilfekabel am besten angeklemmt wird.
Aufgrund der leeren Batterie können sich beim Abklemmen der Kabel Spannungsspitzen bilden. Um dies zu vermeiden, sollten beim Empfängerauto bei laufendem Motor die großen Verbraucher wie Heizgebläse oder Heckscheibenheizung angeschaltet werden. Dadurch lassen sich Schäden an der Bordelektronik vermeiden.
War der Startversuch erfolgreich, wird das Starthilfekabel in umgekehrter Reihenfolge demontiert (schwarzes Kabel zuerst).
Wenn Sie keine Möglichkeit haben, die Batterie mit einem Ladegerät aufzuladen, sollten Sie am besten nach der Starthilfe für mindestens 45 Minuten auf der Landstraße oder Autobahn fahren. So kann die Batterie wieder laden. Um das Aufladen zu beschleunigen, sollten energiehungrige Verbraucher wie Gebläse oder Heckscheibenheizung möglichst ausgeschaltet werden, sobald die Scheiben frei sind.
ACE-Experte Constantin Hack erklärt im Video, wie Sie richtig Starthilfe geben. Bitte stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu, um das folgende Video anzusehen.
Ein Benziner kann auch einem Diesel-Fahrzeug Starthilfe geben und umgekehrt. Wichtig hierbei: Beim Spenderfahrzeug sollte während der Überbrückung die Drehzahl durch Gas geben (Getriebe im Leerlauf oder auf „N“) etwas erhöht werden. Auf diese Weise kann der Generator des Spenderfahrzeugs eher ausreichend Strom erzeugen, um die größere Batterie eines Diesels zu versorgen. Große Batterien, beispielsweise die von Diesel-Fahrzeugen, brauchen dicke Kabel. Sonst können die Kabel schmelzen.
Zum Fahren nutzen Elektroautos eine Hochvoltbatterie. Sie besitzen jedoch auch eine 12-Volt-Batterie, die für das Zuschalten des Hochvoltstromnetzes und den Elektromotor notwendig ist. Aus diesem Grund kann es auch bei E-Autos dazu kommen, dass sie Starthilfe benötigen. Vorab muss die Anleitung der Autoherstellers beachtet werden.
Um mit einem Elektroauto Starthilfe geben zu können, muss dieses nach dem Anklemmen der Starthilfekabel eingeschaltet werden. Dies ist wichtig, da die 12-Volt-Batterie des Elektroautos eine eher geringe Kapazität hat. Nur so kann die Hochvoltbatterie die Starterbatterie nachladen. Ebenfalls zu beachten ist, dass der Anlasser des Empfängerautos nicht länger als drei Sekunden betätigt wird. Um die Batterie des Spenderautos zu schonen, sollten Sie etwa eine Minute abwarten und dann einen neuen Startversuch machen. Mit der in aller Regel recht kleinen E-Auto-Starterbatterie/12-Volt-Batterie sollten keine Diesel mit sehr großen Batterien gestartet werden.
Wenn die 12-Volt-Batterie eines Elektroautos fast oder ganz leer ist, lässt sich das Fahrzeug nicht mehr starten. Dies kommt jedoch meist nur nach sehr langen Standzeiten vor, da die 12-Volt-Batterie immer dann über die Hochvoltbatterie nachgeladen wird, sobald das Auto angeschaltet ist. Manche Elektroautos laden die 12-Volt-Bordnetzbatterie während des Ladens der Antriebsbatterie an der Ladesäule nicht nach.
Wenn beim Laden zu viel Bordnetzstrom verbraucht wird (z. B. durch Nutzung der Klimatisierung oder des Entertainmentsystems), können diese Fahrzeuge durch zu leere 12-Volt-Batterien nicht mehr starten. Ist Starthilfe doch einmal nötig, wird wie bei einem Verbrenner vorgegangen.
Ein sogenannter „Booster“ ist ein Starthilfegerät und im Prinzip eine Powerbank mit viel Leistung, die nicht (nur) über 5-Volt-USB-Ausgänge verfügt, sondern auch 12 Volt für die Starterbatterie/das Bordnetz abgeben kann.
An den Booster werden die dazugehörigen Polzangen angeschlossen. Der Akku des Boosters wird in der Regel an einer Haushaltssteckdose oder während der Fahrt mit einem mitgelieferten Stecker für 12-Volt-Autosteckdosen geladen.
Der Booster sollte vollständig aufgeladen sein, bevor Sie damit das Auto starten.
Die Funktionsweise eines Boosters erklärt ACE-Experte Marcel Mühlich im folgenden Video. Bitte stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu, um das folgende Video anzusehen.
Diese nützlichen Features und Sicherheits-Extras sind wichtig bei der Wahl des Boosters: