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Elektro-Gebrauchtwagen bis 20.000 EUR

Gebrauchtes E-Auto

E wie erschwinglich

Nie waren gebrauchte E-Autos so günstig!  Wer sich für einen Gebrauchtwagen interessiert, kann jetzt ohne großes Risiko umsteigen: Die Skepsis vieler Gebrauchtwagen-Käufer und die große Anzahl junger Leasingrückläufer machen die Preise so attraktiv wie noch nie.

 

Vorteile liegen auf der Hand: Wer heute günstig kauft, spart nicht nur bei Verbrauch und Wartung: Den größten Teil des Wertverlusts hat der Vorbesitzer getragen. Und die Praxis zeigt, dass der Akku kein Angstgegner ist.

 

E-Autos unter 20.000 Euro sind inzwischen viele auf dem Markt. Gut, es sind keine riesigen Sprünge drin. Alltagskompatibel sind sie dafür allemal. Und im Markt ist aktuell viel Bewegung.

 

Über die Ratgeberseite Elektroautos kaufen erhalten Sie mehr Infos zur Finanzierung und Alternativen zum Kauf.

 

 

Alltagstauglichkeit und Marktsituation

Alltagskompatibel für die meisten: Im Angebot sind vor allem Kleinwagen und teilweise familientaugliche Kompakte mit Batteriekapazitäten von bis zu 50 kWh und je nach Akkugröße und Fahrweise einem realistischen Aktionsradius von etwa 150 bis 300 Kilometern.

 

Tägliches Pendeln und Mittelstrecke: Dafür reichen die Fahrzeuge vollkommen aus. Auch Urlaubsfahrten sind drin, wenn genug Pausen fürs Laden eingeplant werden: alle zwei Stunden sollte auf Langstrecken ohnehin für 20 Minuten gerastet werden. 

 

Die Kompakten holen auf: Zu den guten Nachrichten für E-Auto-Einsteiger gehört, dass es sich bei den meisten Gebrauchten um Leasing-Rückläufer mit transparenter Vorgeschichte, niedrigen Laufleistungen und lückenloser Wartungshistorie handelt. In der Regel stehen sie bei Händlern, die neben der gesetzlichen Gewährleistung auch zusätzliche Gebrauchtwagen-Garantien anbieten. Das gilt selbst für größere Modelle wie den Citroën ë-C4, MG4, MG ZS EV oder VW ID.3, auch wenn sie sich in der Preisklasse bis 20.000 Euro noch vergleichsweise rarmachen.  

 

Der Markt wächst:  Doch es gibt sie und es werden immer mehr. Sogar die Preise gebrauchter Tesla Model 3 setzen zum Sinkflug an, weil der Hersteller den Absatz seiner Neuwagen mit satten Nachlässen unterstützt. Und die Auswahl wird immer größer, denn es kommen auch im Vergleich zu älteren Modellen immer mehr reichweitenstärkere Fahrzeuge auf den Gebrauchtwagenmarkt. 

 

 

 

Wissenswertes vor dem Kauf

Wissenswertes vor dem Kauf

Vor der Recherche nach einem geeigneten Fahrzeug stellen sich einem viele wichtige Fragen:

 

- Wie problematisch ist das nochmal mit dem Laden?

 

- Was hat es mit der Ökobilanz auf sich?

 

- Wie sieht es mit den Folgekosten zum Beispiel für Wartung aus?

 

In unserem Gebrauchtwagenkauf-Ratgeber für Elektroautos finden Sie Antworten auf diese und andere Fragen: Als erstes folgt eine klare Orientierung über das, was Sie vor dem Kauf wissen sollten, denn bei der Auswahl eines gebrauchten E-Autos spielen im Vergleich zu Verbrenner meist andere Faktoren eine Rolle:

 

 

 

Beim Laden: Hier sollte man sich im Klaren darüber sein, dass die Preisgestaltung beim E-Auto anders funktioniert als beim Tanken: Während eine Kilowattstunde Strom beim langsameren Laden an der eigenen Wallbox oft zwischen 35 und 40 Cent kostet, ist das  Laden an einer öffentlichen Ladesäule bis 22 kW etwas teurer: Eine kWh kostete etwa Anfang 2024 im Schnitt rund 55 Cent.

 

Beim Schnellladen: Unterwegs kann man hingegen mit durchschnittlich 66 Cent pro kWh rechnen – je nachdem, bei welchem Stromanbieter oder Ladetarifverbund geladen wird und was an Anbietern und Tarifen verfügbar ist.

 

Unterm Strich: Und im Hinblick auf die steigenden Kraftstoffpreise durch zunehmende CO2-Steuern ist ein gebrauchtes E-Auto eine ernst zu nehmende Alternative. Die ist in der Gesamtkostenbetrachtung durchaus preiswerter als ein Verbrenner, wenn günstig geladen werden kann.

Die Ökobilanz spricht ganz klar für den Umstieg. Das gilt selbst dann, wenn für das junge E-Auto ein rüstiger Verbrenner weicht, der theoretisch noch jahrelang fahren könnte. Das Heidelberger Institut für Energie- und Umweltforschung (ifeu) hat ausgerechnet, dass die Emissionen der Neuwagenproduktion nach fünf Jahren ausgeglichen sind. 

 

Die Wissenschaftler gehen dabei von rund 14.000 Kilometern Fahrleistung im Jahr und dem heutigen Anteil erneuerbarer Energien im Strommix aus. Bei der ausschließlichen Nutzung von regenerativer Energie dreht sich die Klimabilanz bereits nach 25.000 bis 30.000 Kilometern. 

Wartung und Reparaturen: Stromer kommen auch hierbei gut weg. „Die Akkus halten, auch Fahrwerksverschleiß ist kein Kostentreiber“, erklärt Ove Krüger aus Reinfeld bei Lübeck gegenüber dem ACE. Er ist als Kfz-Sachverständiger auf E-Autos spezialisiert hat: „Nur Reifenverschleiß kann ein Thema sein – besonders dann, wenn ein Einsteiger allzu fasziniert vom Drehmoment seines E-Autos ist.“

 

Bei den Hauptuntersuchungen der GTÜ fallen beispielsweise zudem viele E-Autos mit verschlissenen Bremsen auf. Dafür sparen E-Auto-Fahrer bei den Inspektionskosten, denn das Wechseln von Öl und Zündkerzen ist passé. Und: Mit der THG-Prämie für eingesparte CO2-Emissionen können E-Auto-Besitzer nochmal einen kleinen Bonus verdienen – je nach Anbieter zwischen etwa 60 und 90 Euro im Jahr.

Wie finde ich das richtige Modell?

Wie finde ich das richtige Modell?

Das ist nicht schwer: Der Vergleich und ein Erstkontakt zum Verkäufer oder der Verkäuferin gelingen am schnellsten über die großen Internet-Plattformen wie autoscout24, mobile.de, carwow, heycar oder die Gebrauchtwagen-Portale der Hersteller. Wir empfehlen stets den Kauf über einen seriösen Händler. Denn hier gibt es Gewährleistung.

 

Die Batteriekapazität: zählt nicht überall zu den Pflichtangaben. Das kann Käuferinnen und Käufer in die Irre führen: So gibt es etwa den VW ID.3 in der 204-PS-Version sowohl mit 58-kWh- wie auch 77-kWh-Akku.

 

Angegebene Reichweiten: Sie folgen in der Regel den Werksangaben nach WLTP-Messverfahren, die, wie auch beim Verbrenner, stark vom Realbetrieb abweichen. Der tatsächliche Stromverbrauch fällt somit im Alltag deutlich höher aus. So zeigt eine Recherche auf der neutralen Datenbank ev-database.org*, dass der Opel Corsa-e im Schnitt 295 Kilometer weit kommt, statt 337 Kilometer nach WLTP. Und ein Mini Cooper SE mit 28,9 kWh-Batterie erreicht etwa 180 statt 234 Kilometer.  

 

 

Auf was muss ich beim Kauf achten?

Auf was muss ich beim Kauf achten?

Unterschiede zum Verbrenner gibt es auch beim Gebrauchtwagenkauf,

auch wenn im Kaufprozess vieles vom Ablauf her gleich ist.

 

Hier erfahren Sie alles Wesentliche was Sie für

den Kauf eines gebrauchten Elektroautos beim Händler wissen sollten.

 

 

 

 

Der Antriebsakku: Es ist vor allem die Furcht vor einem defekten Akku, die viele Interessenten vom Kauf eines gebrauchten E-Autos abhält. Die Spezialisten der DAT halten das Szenario des wirtschaftlichen Totalschadens allerdings für überzogen: „Die Akkus sind deutlich besser als ihr Ruf“, sagt Bernd Reich. Auch Sachverständiger Ove Kröger gibt Entwarnung: „Wir haben in den vergangenen acht Jahren über 4.000 Akkus ausgelesen – auch nach Laufleistungen von 500.000 Kilometern und mehr. Nur vier oder fünf waren kaputt.“

 

Prognose – Akkuüberholung ist machbar: Und was, wenn die Batterie im Alter wirklich schwächelt? „Die Hersteller wollen natürlich am liebsten einen neuen Akku verkaufen“, erklärt Technik-Spezialist und Kfz-Sachverständiger Ove Kröger. „Beim Tesla Model S kostet das um die 16.000 Euro. Doch meistens ist auch eine Akkuüberholung möglich, bei der nur einzelne Module getauscht werden – das kostet dann nur einen Bruchteil davon.“ Bisher gibt es zwar nur wenige Anbieter, doch Kröger prognostizert, dass sich die Teilreparatur für alle Marken und Modelle durchsetzt.

 

 

Ein Akku-Check gibt Sicherheit: Viele Autohäuser bitten ihre Stammkunden kurz vor Ablauf der Garantie zum Check der Akkus, der natürlich auch beim Kauf eines Gebrauchtwagens obligatorisch sein sollte. Wenn sich ein Anbieter davor drücken will, sollten Kunden skeptisch werden, denn teuer ist die Prüfung nicht: Je nach Anbieter variieren die Preise zwischen 50 und 150 Euro. Ein einheitliches Messverfahren wie bei der Abgas-Untersuchung eines Verbrenners gibt es zwar nicht, doch alle Diagnosen haben gemeinsam, dass sie mit einer geringen Messtoleranz von plus/minus drei Prozent zuverlässig funktionieren, wie das Fachmagazin auto motor und sport kürzlich nach einem Praxistest festgestellt hat.

 

Aber Vorsicht: Ein bestandener Batteriecheck heißt nicht zwingend, dass die Garantiebedingungen bisher alle erfüllt wurden. Eine Garantie greift etwa nicht mehr bei unsachgemäßer Nutzung, Tiefentladung oder fehlender Wartung bei einer Vertragswerkstatt. Deswegen sollte die Akkuhistorie bekannt sein.

Garantien der Hersteller schaffen einige Sicherheit: Hier hat sich eine Frist von acht Jahren und 160.000 Kilometern durchgesetzt. Zu den Ausreißern gehört Dacia mit 120.000 Kilometern, während Tesla die Stromspeicher der größeren Modelle auch nach bis zu 240.000 Kilometern noch kostenlos tauscht.

Garantiefall: Der kann vorliegen, wenn die Restkapazität unter 70 Prozent fällt. Allerdings sollte man sich im Vorfeld des Kaufs mit den Garantiebedingungen, wie etwa regelmäßig durchgeführte Wartungen nach Herstellervorgaben, vertraut machen.

Mutig sein und feilschen: Hört sich komisch an? Das Feilschen lohnt sich auch bei den Gebrauchten, wie der Testbesuch bei mehreren großen Autohändlern in Hamburg ergibt: Noch während des Verkaufsgesprächs rutscht da beispielsweise der Preis eines Opel Corsa-e (Bj. 2021, 47.000 km) von 17.900 auf 15.990 Euro. Und zwei Wochen später kostet er nur noch 13.990 Euro.

 

Standzeiten spielen eine Rolle: Einzelfälle sind das nicht, wie die Restwert-Spezialisten der Deutschen Automobil Treuhand (DAT) beobachten: „Die Standzeit im Handel liegt im Durchschnitt bei über 100 Tagen, weil viele Gebrauchtwagen-Käufer kein E-Auto wollen“, erklärt DAT-Sprecher Bernd Reich.

Kaum Unterschiede: Ansonsten unterscheidet sich der Kauf eines E-Autos nicht wesentlich von der Prüfung eines gebrauchten Verbrenners: Auch für 15.000 Euro und weniger können Käufer ein gepflegtes Auto ohne Lücken in der Servicehistorie und knarzendes Fahrwerk erwarten.

 

Vorgeschichte des Fahrzeugs: Sollte der Gebrauchte mal einen Unfall gehabt haben, sollten Anbietende belegen können, wie groß der Schaden war und wer ihn behoben hat. Nicht jeder reparierte Rempler muss gegen den Kauf sprechen, doch schiefe Karosseriefugen und Farbabweichungen sind wie bei jedem Gebrauchten ein K.-o.-Kriterium.

 

Zulassungspapiere: Auch einen Blick in die Zulassungspapiere sollten seriöse Händler ermöglichen: Die meisten jungen Gebrauchten sind Leasingrückläufer von Privatnutzern. Ein gebrauchtes E-Auto muss also nicht unbedingt ein früherer Mietwagen oder ein ehemaliges Pizzataxi sein.

Gut zu wissen: Faktencheck gebrauchte Elektroautos

•  Drei- bis vierjährige Kleinwagen in nahezu neuwertigem Zustand

 

•  Vier- bis fünfjährige Kompakte in sehr gutem Pflegezustand

 

•  Kauf beim Händler, also Gewährleistung und oft auch mehrjährige Gebrauchtwagen-Garantie

 

•  Eine Batterie mit frischem Prüfzertifikat

 

•  Realistische Reichweiten zwischen 180 und 250 Kilometern

 

•  Große Kombis, SUV und Luxusmodelle – trotz des überproportional hohen Wertverlusts

 

•  Tatsächliche Reichweiten von 300 Kilometern und mehr

 

•  Mehr als maximal 1.000 kg Anhängelast – sofern überhaupt eine Anhängerkupplung montiert werden kann

 

BMW i3

 

•  Verschlissene Bremsscheiben

 

•  Abblendlicht zu hoch eingestellt

 

•  Einseitig abgefahrene Reifen

 

 

Fiat 500e

 

•  Einseitig abgefahrene Reifen

 

•  Fehlfunktion der Reifendrucksensoren

 

•  Abblendlicht zu hoch eingestellt

 

 

Hyundai Kona

 

•  Einseitig abgefahrene Reifen

 

•  Abblendlicht zu hoch/niedrig eingestellt

 

 

Opel Corsa-e

 

•  Verschlissene Bremsscheiben

 

•  Einseitig abgefahrene Reifen

 

•  Abblendlicht zu hoch eingestellt

 

 

Renault Zoe

 

•  Einseitig abgefahrene Reifen

 

•  Verschlissene Traggelenke

 

•  Verschlissene Bremsscheiben

 

 

Tesla Model 3

 

•  Verschlissene Bremsscheiben

 

•  Einseitig abgefahrene Reifen

 

•  Abblendlicht zu niedrig eingestellt

 

 

VW ID.3

 

•  Einseitig abgefahrene Reifen

 

•  Ungleichmäßige Bremswirkung

 

 

Smart eQ

 

•  Fehlfunktion der Reifendrucksensoren

 

•  Einseitig abgefahrene Reifen

 

 

Quelle: GTÜ, Stand März 2025

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