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Kaufen, leasen oder lieber ein Abo?

Wer die Anschaffung eines Autos plant, hat – neben dem Barkauf –mehrere Möglichkeiten. Wir erläutern Entscheidungskriterien sowie die Vor- und Nachteile rund um Finanzierung, Leasing und Auto-Abo. Welche Finanzierungsart ist aber die richtige? Pauschal lässt sich das nicht beantworten, denn das kommt auf die persönlichen Bedürfnisse und den Geldbeutel an. Unser Ratgeber bietet einen Überblick.

 

 

Autos werden immer teurer

Autos werden immer teuerer

Welche Möglichkeiten gibt es, ein Auto zu finanzieren?

Barkauf ist Vermögenssache: Nie war es so einfach wie heute, beim Autokauf ein kleines Vermögen loszuwerden. Das macht die Ausgangslage für die Anschaffung eines Autos für viele kompliziert.

 

Die Händlerhöfe sind voll: Doch auch Nachlässe ändern nichts am hohen Preisniveau. Selbst Sparerinnen und Sparer müssen zumindest einen Teil des Kaufpreises finanzieren: Jeder zweite Neuwagen läuft auf Kredit, bei den Gebrauchten sind es 34 Prozent.

 

Barzahler-Rabatt verschwindet: Früher war er sehr beliebt, inzwischen ist er ein Auslaufmodell, weil die Händler auch am Kredit verdienen. Dafür ist das Finanzierungsgeschäft derweil fast so unübersichtlich wie die Modellpaletten mancher Automarken.

 

Klare Orientierung: Damit Sie sich besser zurechtfinden, haben wir am Ende dieses Ratgebers zehn Tipps für Autokäuferinnen und Autokäufer zusammengestellt. Es lohnt sich, die einzelnen Rechenmodelle zu kennen. Denn nicht nur die Monatsraten müssen passen, sondern auch die Rahmenbedingungen. Das zeigt sich schon bei den konservativsten Finanzierungsarten, dem Raten- und dem Autokredit.

 

ACE-Tipp: Die flexibelste, aber nicht unbedingt günstigste Finanzierung bietet der klassische Ratenkredit. Wer sein Auto lange behalten will, fährt meist mit dem zweckgebundenen Autokredit besser. Ballon- und Drei-Wege-Kredite lohnen sich am ehesten für Gutverdiener, die das Ansparen der Restsumme nicht in Verlegenheit bringt. Leasing und Auto-Abo bleiben bequeme Nutzungsmodelle für Kunden, die den Euro nicht zweimal umdrehen müssen. 

 

 

Klare Orientierung: Falls Sie sich für Elektroautos interessieren, werfen Sie gerne einen Blick unsere  Kaufberatung Elektroauto. Dort gibt es auch Tipps zum Kauf von jungen Gebrauchten. Wenn Sie sich für einen Verbrenner interessieren könnte Ihnen unser Bereich Gebrauchtwagenkauf weiterhelfen. Dort finden Sie auch einen Ratgeber zum Kauf von Gebrauchtwagen bis 10.000 Euro. Wollen Sie ihr altes Auto verkaufen? Dann hilt Ihnen unser

Ratgeber Autoverkauf weiter.

 

Im folgenden Ratgeberteil finden Sie zunächst eine Übersicht aller gängigen Finanzierungsarten mit ihren jeweiligen Vor- und Nachteilen:

 

 

Die Finanzierungsarten im Überblick

Der Ratenkredit: Er wird auch als Verbraucher- oder Privatkredit bezeichnet. Er ist teurer, lässt dem Kunden aber mehr Freiheit: Wenn er mit seinem Auto nicht zufrieden ist, kann er es nach kurzer Zeit wieder verkaufen, ohne die Bank fragen zu müssen.

 

Zweckgebundener Autokredit: Bei diesem geht das nicht ganz so einfach, weil die Zulassungsbescheinigung Teil II – früher Fahrzeugbrief genannt – als Sicherheit bei der Bank liegt. Viele Kreditgeber fordern auch den Abschluss einer Vollkasko-Versicherung: Gerade bei der Finanzierung eines Gebrauchten kann das ein Kostentreiber sein.

 

Langfristige Finanzierungen: Hier entsteht für den Verbraucher oder die Verbraucherin ein finanzielles Risiko, wenn das Auto schneller an Wert verliert als der Kredit abbezahlt ist. Denn bei einem Unfall bezahlt die Versicherung bekanntlich nur den Zeitwert. Kommt es zum wirtschaftlichen Totalschaden, laufen im ungünstigsten Fall die Kreditraten für ein Auto weiter, das es gar nicht mehr gibt.

 

ACE-Tipp: Konditionen vergleichen – und Vorsicht vor Lockangeboten. Es lohnt sich immer, die Konditionen von Auto- und Ratenkrediten zu vergleichen. „Der langjährige und zuverlässige Kunde einer Hausbank hat oft Chancen auf einen Ratenkredit, dessen Konditionen sich mit dem Autokredit vergleichen lassen“, erklärt Kerstin Föller, Finanzierungsexpertin der Verbraucherzentrale Hamburg. Höchste Vorsicht ist dagegen bei „Ohne Schufa“-Lockangeboten aus dem Ausland geboten: Deren Anbieter lassen sich den Verzicht auf den Bonitätscheck mit hohen Zinszuschlägen vergolden.

Ballon- oder Drei-Wege-Kredite: Sie sind eine Spezialität vieler Autobanken sind Ballon- oder Drei-Wege-Kredite. Beide setzen auf möglichst niedrige Monatsraten. 

 

Ballonkredit: Bei ihm ist am Ende der Laufzeit eine hohe Schlussrate fällig, die entweder angespart oder neu finanziert werden muss. Das kann vorteilhaft oder auch riskant sein – je nachdem, wie sich bis dahin die Konditionen verändern.

 

Drei-Wege-Kredit: Er schafft etwas mehr Flexibilität. Er bietet dem Kunden neben der Abschlusszahlung oder einer Anschlussfinanzierung auch die Möglichkeit, das Auto zurückzugeben. Im Prinzip handelt es sich dabei um eine Mischform aus Kredit und Leasing. Und die sorgt in der Praxis öfter für Verstimmung, wie Kerstin Föller weiß: „Manchen Verbrauchern ist nicht klar genug, dass sie ihr Auto so sorgfältig wie einen Leasingwagen behandeln müssen.“

 

ACE-Tipp: Die vorgeschriebenen Wartungen und die geforderte Fahrzeugpflege unbedingt einhalten und nicht mehr Kilometer fahren, vereinbart, sonst zahlen Verbraucherinnen und Verbraucher am Ende kräftig drauf.

Klassisches Leasing: Auch wegen des häufigen Ärgers bei der Rückgabe lohnt sich das für die meisten Privatkäufer selten. Zudem bekommen sie im Vergleich zu Geschäftskunden meist schlechtere Konditionen. Wer sein Auto least, bezahlt nur für dessen Nutzung und erwirbt kein Eigentum.

 

Vorteile: Die Kapitalbindung ist gering und der Fahrzeugwechsel klappt mühelos ohne Wiederverkaufs-Risiko. Auch kann das Leasen unter Umständen günstiger sein als ein Kredit.

 

Kostenrisiko: Das ist besonders hoch, wenn sich die Leasingkosten am fiktiven Restwert statt an den gefahrenen Kilometern orientieren. Genau genommen ist das Restwert-Leasing eine Art Wette, die bei der Rückgabe des Autos oft der Kunde verliert: Denn wie viel er wirklich zahlen muss, legt am Ende das Gutachten des Sachverständigen fest.

 

ACE-Tipp: Manche Leasinggeber bieten ein Wartungs- und Verschleißpaket an, dieses sollte unbedingt abgeschlossen werden. Es kann laufende Kosten reduzieren und bewegt sich größtenteils im überschaubaren zweistelligen Euro-Bereich.

Auto-Abos: Sind eine flexiblere Form des Leasings. Oft liegt deren Mindestlaufzeit bei nur einem Monat, auch das Pausieren ist bei einigen Anbietern möglich. Und wenn es zum Unfall kommt, droht keine teure Rückstufung bei der Versicherung, weil deren Pauschaltarif im Abopreis enthalten ist. Auch Wartung, Verschleißreparaturen und mitunter auch der Wechsel auf Winterräder gehören zum All-inclusive-Paket.

 

Nicht billig: Trotz Absicherung ist das sorglose Fahren aber nicht immer billig. So können 1.000 monatliche Kilometer im kompakten SUV locker 500 Euro und mehr kosten. Und der Blick ins Kleingedruckte zeigt, wo die Freiheit endet: Fahrten außerhalb der EU schätzen manche Anbieter ebenso wenig wie Abonnenten, die jünger als 21 oder älter als 75 Jahre sind.

 

ACE-Tipp: Einige Anbieter von Auto-Abos bieten Unternehmen die Möglichkeiten des Firmenwagens an. Spielt das Unternehmen, in dem Sie beschäftigt sind, mit, kann es den Mitarbeitenden das Auto-Abo per Gehaltsumwandlung zu einem attraktiven Preis und mit einer vergünstigten Versteuerung von aktuell nur 0,25 Prozent vom Bruttolistenpreis anbieten, wenn der Bruttolistenpreis unter 70.000 Euro liegt.

10 Finanzierungs-Tipps für Autokäufer und Autokäüfer

10 Finanzierungs-Tipps für Autokäuferinnen und Autokäufer

1. Sparen lohnt sich nicht immer

Am besten ist es natürlich, das neue Auto bar bezahlen zu können. Aber die lange Ansparphase rechnet sich nicht immer: Wenn der Reparaturaufwand des alten Autos den Marktwert überschreitet, ist es meist wirtschaftlicher, über einen Neukauf nachzudenken – auch wenn er finanziert werden muss.

2. Kreditanfragen meiden

Wer die Finanzierungskonditionen von Banken vergleicht, sollte keine Kreditanfrage stellen, sondern eine Konditionenanfrage. „Die hat deutlich weniger Auswirkungen auf die Bonitätseinschätzung der Schufa, die unter mehreren Kreditanfragen leiden kann“, sagt Kerstin Föller von der Verbraucherzentrale Hamburg.

3. Hausbank nicht vergessen

Nicht immer machen Autobanken die besten Angebote. Zuverlässige Bankkunden mit langjähriger problemloser Verbindung zu ihrer Hausbank bekommen dort unter Umständen bessere oder zumindest gleichwertige Konditionen.

4. Direktbanken fragen

Direktbanken unterhalten kein teures Filialnetz und bieten keine persönliche Beratung, deshalb können sie oft günstige Kreditbedingungen anbieten. Manche Kreditrechner im Internet spucken allerdings unrealistische Konditionen aus, weil sie von der optimalen Bonität des Kunden ausgehen. Seriöse Kreditrechner operieren mit dem Zweidrittel-Zinsatz. Der heißt so, weil ihn zwei Drittel der Bankkunden erhalten.

5. Sondertilgung aushandeln

Manchmal läuft’s im finanziellen Leben flüssiger als gedacht, deshalb ist es auch bei der Autofinanzierung eine gute Idee, Sondertilgungen oder auch günstige Konditionen zur Kreditablöse zu vereinbaren. 

6. Laufzeit im Auge behalten

Einzelne Banken bieten Autokredite mit einer Laufzeit von bis zu 120 Monaten an. Das kann sich bei der hohen Wertstabilität eines Wohnmobils oder Oldtimers rechnen, auch wenn die Zinsbelastung unterm Strich enorm ist. Im Normalfall sollte die Laufzeit einer Finanzierung auf den zu erwartenden Wertverlust des Fahrzeugs abgestimmt sein.

7. Verkaufshilfen enttarnen

Wenn die Banken der Autohersteller mit besonders niedrigen Zinsen werben, dann handelt sich meist um eine getarnte Verkaufshilfe für ein wenig gefragtes Modell. Mitunter gelten die attraktiven Konditionen nur für eine einzelne Motor- oder Ausstattungsvariante. Deren höherer Wertverlust macht die Ersparnis beim nächsten Autokauf womöglich zunichte.

8. Zusatzversicherungen gehen ins Geld

Alle Zusatzversicherungen, an die eine Kreditzusage angeblich gebunden ist, sollte der Kunde kritisch hinterfragen. Gerade bei Ratenschutzversicherungen lohnt sich das Studium des Kleingedruckten, wo sich zahlreiche Ausschlussklauseln verbergen können. Wer eine Berufsunfähigkeitsversicherung, eine Risikolebensversicherung und eine gesetzliche Arbeitslosenversicherung hat, braucht den teuren Zusatzschutz in aller Regel nicht. 

9. Altersbeschränkungen beim Kredit
„Ein wenig bekanntes Problem beim Autokauf ist Altersdiskriminierung“, sagt Kerstin Föller von der Verbraucherzentrale Hamburg. Das bedeutet in der Praxis, dass selbst Senioren mit solider Bonität der Kredit verweigert wird. Als Ausweg schlägt der Händler vor, den Vertrag auf den Namen des Sohnes oder der Tochter abzuschließen. Dagegen können sich Kunden wehren – zum Beispiel mit einer Meldung an die Antidiskriminierungsstelle des Bundes.

 

10. Leasing-Lücke füllen
Beim Abschluss eines Leasingvertrags empfiehlt sich eine sogenannte GAP-Versicherung. Sie sichert die Finanzierungslücke zwischen Wiederbeschaffungswert und Leasing-Restwert ab, wenn das Fahrzeug gestohlen oder bei einem Unfall zum Totalschaden wird. Teilweise ist die GAP-Versicherung ein Bestandteil des Leasingvertrags, sie lässt aber auch als zusätzliche Leistung der Kaskoversicherung dazubuchen.

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