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Testfahrt zwischen Himmelreich und Hoffnung

Konzentration auf Benziner und einen Plug-in-Hybrid, feines Handling, gewöhnungsbedürftige Bedienung und ein extrem variables Interieur: Für den VW T7/Multivan bricht eine neue Ära an. Ein Fahrbericht.

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Für VW bricht mit dem T7/Multivan eine neue Ära an.

Multifunktionaler Innenraum

Der Ort der ersten Testfahrt trägt den verheißungsvollen Namen Himmelreich. So ähnlich fühlt sich im Moment auch das Leben hinten rechts im neuen VW T7/Multivan an. Die Polster der Einzelsitze sind bequem, es gibt reichlich Platz. Fürs Arbeiten unterwegs lässt sich ein Tisch heranziehen, oben weitet ein Panorama-Glasdach den Blick. Auch die Federung spielt mit, jedenfalls beim DCC-Fahrwerk in der Komfortstufe.

 

Der Multivan macht seinem Namen mehr denn je Ehre: Sitze verschieben, Sitze herausnehmen, jetzt ohne Bandscheibenschaden, denn sie sind deutlich leichter. Schon verwandelt sich der Feine in einen Frachter für Koffer, Kisten, Kästen. Bei voller Sitzbestückung wird’s jedoch eng fürs Gepäck. Denn bei ähnlicher Länge von 4,98 Meter wuchs die Nase. Mit der 20 Zentimeter größeren Langausführung egalisiert sich dies.

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Die Sitze sind nicht nur leicht, sondern auch leicht verstellbar. Einfach multifunktional.

Das Cockpit

Vorn im Cockpit entpuppt sich der Multivan als Raumschiff. Die Person hinterm Steuer nimmt tiefer Platz, es gibt viel Fußraum, die Windschutzscheibe ist weit vorgerückt, Van-Fenster mit schrägen Fenstersäulen vermitteln ein gutes Raumgefühl. Vom Wettbewerb abgeschaut hat sich VW tief angesetzte Außenspiegel, nun gleitet der Blick beim Abbiegen ungehindert darüber hinweg. Das rechte Glas lässt einen toten Winkel, Vorsicht beim Abbiegen. Weniger Befürchtungen gibt es vor Engstellen, denn der VW ist, gemessen über Außenspiegel, fünf Zentimeter schmaler.

 

Bei der Bedienung wird die Verwandtschaft zum Stammvater Golf deutlich. Von ihm stammen die serienmäßigen Digitalinstrumente, Lenkrad und Tastenfelder. Gibt es gegen die fein ablesbaren und konfigurierbaren Armaturen nichts einzuwenden, so wirkt alles andere mit Menüs und Untermenüs arg umständlich. Unten in der Mittelkonsole nimmt eine verdeckte Ladeschale das Mobiltelefon auf. Gleich daneben und nur mit leichter Verbeugung zu ertasten ist die platzsparende elektrische Parkbremse. Gut also, dass sie über eine Automatikstellung verfügt. Viel besser erreichbar ist oben zwischen den Monitoren der Bedienknubbel für das serienmäßige DSG-Getriebe.

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Im Cockpit gibt es viel Platz und serienmäßig Digitalinstrumente.

So fährt sich der Multivan - Fahrwerk und Motor

Wer einen VW Multivan verstehen will, der muss ihn fahren. Seine elektromechanische Lenkung arbeitet angenehm straff und präzise. Das Fahrwerk federt geradezu samtig an, hat das lästige Eintauchen beim scharfen Einlenken verloren. Ein Aluminium-Fahrwerk, die GfK-Heckklappe sowie leichtere Sitze senken das Eigengewicht um rund 200 Kilo.

 

Weil der Multivan kräftig abgespeckt hat, taugt die Einstiegsmotorisierung mit 100 kW (136 PS) für mehr als das Durchmessen der niedersächsischen Tiefebene. Achtung, es dreht sich um einen Benziner mit 1,5 Liter Hubraum, das gab’s zuletzt beim legendären Transporter T1 Mitte der Sechziger. Das DSG-Getriebe übertüncht einigermaßen erfolgreich die eher spärliche Zugkraft von 220 Nm. Vom realistischen WLTP-Verbrauchswert von rund acht Liter/100 km war der schmächtige Urahn weit entfernt. Standesgemäßer ist der Zweiliter-Benziner mit 150 kW (204 PS) Leistung und 320 Nm Drehmoment. Er wird rund neun Liter verbrauchen.

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Angenehm präzise Lenkung, gut federndes Fahrwerk.

Antriebe und Ausstattung

Zum Hit für Anspruchsvolle und Dienstwagenfahrer könnte sich der Plug-in-Hybrid entwickeln. Die Systemleistung beläuft sich auf 160 kW (218 PS), das versammelte Drehmoment auf 350 Nm. Die Reichweite mit der knappen 13-kWh-Batterie – Gruß vom Golf – soll sich auf rund 50 Kilometer belaufen. Achtung Garagenparker mit Wallbox: VW sieht den Stecker auf der rechten Seite vor, das wird eng. 

 

Die Preisliste beginnt bei 44.839 Euro für den kleinsten Benziner. Wer auf den Diesel wartet, zahlt 48.748 Euro, der Plug-in-Hybrid startet bei 57.174 Euro. Dafür bringt der Multivan zwei Schiebetüren, LED-Scheinwerfer, DSG-Getriebe, Leder-Multifunktionslenkrad, eine ganze Sammlung Airbags sowie einen aktiven Spurassistenten und einen Notbrems-Assistenten mit. Die Schar der Assistenten lässt sich, ebenso wie die Komfortausstattung auf Wunsch vervielfachen.

 

Es folgt erneut eine Ortsdurchfahrt, der kleine Ort heißt Hope. Etwa Hope wie Hoffnung? VW jedenfalls setzt eine Menge Hoffnung in den neuen Multivan.

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Die Preisliste startet bei 44.839 Euro.

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