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Das Salz muss weg: Zum Start in den Frühling empfiehlt sich eine sorgfältige Auto-Reinigung. Denn Dreck und Salz an der Karosserie sollten spätestens jetzt entfernt werden. Ebenso Schmutz und Staub im Innenraum. Wir erklären Ihnen in diesem Ratgeber, wie Sie ihren Pkw gründlich reinigen können.
Innenraum ausmisten: Bevor die eigentliche Reinigung des Fahrzeugs angegangen wird, gilt es, das Fahrzeug auszumisten. Denn über den Winter hat sich zahlreicher Kram im Fahrzeuginneren angesammelt, nicht nur in Ablagen und Fächern, sondern auch im Kofferraum. Sind Sie Raucher, reinigen Sie den Aschenbecher gleich gründlich mit.
Behalten für die Übergangszeit: Die typischen Winteraccessoires wie Handschuhe, Eiskratzer oder Scheibenenteiser lässt man die ersten Wochen im Frühling besser noch so lange im Fahrzeug, wie Nachtfrost oder Schneefall nicht ausgeschlossen werden können. Gleiches gilt für das kältefeste Winter-Wischwasser, das ansonsten bald von einem Schuss der Sommervariante mit Insektenreinigungskraft ergänzt wird.
Spezialpflege in der Waschgarage: Nach der kalten Jahreszeit, wenn der Winter vielerorts eher mild war, kann sich Streusalz unter anderem an der Karosserie festgesetzt haben. Entfernen lässt es sich am besten in einer Waschanlage, wo sich spezielle Waschprogramme der Problemstellen wie dem Fahrzeugunterboden annehmen. Eine manuelle Vorwäsche an der Waschgarage hilft, unzugänglichere Stellen zur reinigen. Ist das Wasch-Trocknungsprogramm beendet, parkt man auf einem der vorgesehenen Parkplätze der Anlage und öffnet die Türen und die Motorhaube, damit alles richtig trocknen kann. Währenddessen kann man mit Wasser und Auto-Shampoo die Türinnenschweller reinigen.
Gründlich saugen: Die Staubsaugerstationen an Waschanlagen sind meistens kraftvolle Geräte, die auch mit stark verschmutzen Fußmatten und Teppichen keine Probleme haben. Anschließend saugt man die Polster. Dabei empfiehlt es sich, Sitze auch mal zu verrücken und Lehnen umzuklappen, um auch an versteckte Stellen zu kommen.
Intensive Innenraumpflege: Nach dem Staubsaugen stehen das Abstauben und Säubern der Kunststoffteile auf dem Frühjahrsputzprogramm. Armaturenbrett, Ablagen und andere Kunststoffteile im Innenraum wischt man am besten mit einem feuchten Lappen ab. Die Lüftungsschlitze der Klimaanlage lassen sich gut mit Staubwedel reinigen.
Innenraumfilter checken: Menschen, die unter Heuschnupfen leiden, sollten zudem den Innenraumfilter des Fahrzeugs in einer Werkstatt überprüfen lassen. Dieser filtert unter anderem Pollen, Staub und Schmutz aus der Luft, bevor sie in die Fahrgastzelle gelangen. Am besten wechselt man den Innenraumfilter jährlich aus, spätestens alle 15.000 bis 30.000 Kilometer. Wenn der Filter nicht mehr reinigt, kann das zum Nährboden für Schimmel und Bakterien werden – ein Problem, das auch nicht heuschnupfengeplagte Insassen belastet.
Für den richtigen Durchblick: Saubere Scheiben sind wichtig für sicheres Fahren. Die Windschutzscheibe und andere Glasflächen werden nicht nur von außen schmutzig, sondern auch von innen. Am besten und günstigsten lassen sie sich mit aus dem Haushalt bekannten Mitteln säubern – etwa mit Glasreiniger oder Spülmittel. Bei den Seitenscheiben sollten zudem die Abschlusskanten nicht vergessen werden, die normalerweise unter den Gummidichtungen der Karosserie liegen.
Scheibenwischer checken: Beim Frühjahrsputz empfiehlt sich auch ein Check der Funktion der Scheibenwaschanlage. Dabei auch prüfen, ob noch genügend Scheibenwaschmittel vorhanden ist und ob die Wischergummis den Frost gut überstanden haben. Nicht selten kommt es im Winter zu Schäden, wenn die Gummilippen an der Scheibe festfrieren. Sind sie porös und rissig, unbedingt die Wischergummis auswechseln.
ACE-Tipp: Einige Werkstätten und Werkstattketten bieten günstige Frühjahrschecks an.
O bis O: Gemäß der Faustformel von Oktober bis Ostern sollte rechtzeitig ein Termin mit der Werkstatt vereinbart werden.
Reifendruck: Nach dem Wechsel von Winterreifen auf Sommerreifen empfiehlt es sich, den Reifendruck um 0,2 bar zu erhöhen, das verringert den Verbrauch. Die Herstellerangaben zum Reifendruck finden Sie meist in an der B-Säule der Fahrerseite, an der Innenseite der Tankklappe oder in der Betriebsanleitung des Fahrzeugs. Markieren sie die Reifenposition am Fahrzeug mit einem Reifenmarkierstift (z.B. VL, VR, HL, HR), das erleichtert unter anderem, den Reifen in der nächsten Saison zu rotieren, wenn dies zulässig ist.
Reifenwechsel: Es bietet sich zudem an, den Frühjahrscheck in der Werkstatt gleich mit dem Reifenwechsel zu verknüpfen. Denn in vielen Fällen muss das Reifendruck-Kontrollsystem RDKS neu angelernt werden, was einen Werkstattaufenthalt notwendig macht. Wollen Sie Kompletträder lagern, können sie dies übrigens hängend oder liegend; stehend sollten nur Reifen (ohne Felgen) gelagert werden. Auch die Werkstätten bieten oft einen Einlagerungsservice gegen eine Gebühr an.
ACE-Tipp: Mehr zum Thema auf im Bereich Ratgeber-Reifen
Pollenfilter: Ein verschmutzter Pollenfilter in der Autoklimaanlage kann zum Herd für Keime werden, wenn man ihn nicht regelmäßig austauscht. Deshalb ist es ratsam, präventiv ein- bis zweimal im Jahr den Filter wechseln zu lassen. Denn wenn die Luft im Innenraum des Autos unangenehm zu riechen beginnt, ist es bereits zu spät.
Unterschiedliche Typen: Es gibt zwei verschiedene Typen von Innenraum- oder so genannten Pollenfiltern. Während der einfache Filter lediglich Staub, Pollen und Dieselrußpartikel filtriert, absorbiert der Aktivkohlefilter zusätzlich Gase wie Ozon, Stickoxide, Kohlenwasserstoffe und unangenehme Gerüche mit einem Wirkungsgrad von bis zu 95 Prozent. Wenn die Luft gefiltert wird, ist das besonders bei Pollenflug von Vorteil, denn so werden Fahrzeuginsassen wesentlich weniger belastet.
Bremsen checken lassen: Um den Zustand der Bremsen zu überprüfen, lohnt der versierte Blick in der Autowerkstatt, auch wenn die meisten Fahrzeuge heute dank Elektronik zuverlässige Verschleißanzeiger verbaut haben.
Gefahrenquelle Bremsleitungen: Zusätzlich sollten die unter dem Fahrzeug verlaufenden Bremsleitungen einer Sichtprüfung unterzogen werden. Durch Rollsplitt kann die Konservierung der Bremsleitungen beschädigt worden sein, sodass diese bei Einwirkung von Salzwasser zur Korrosion neigen.
Vorwäsche: Vor der Einfahrt in die Waschanlage sollte grober Dreck entfernt werden – vor allem die Radkästen sind dabei nicht zu vernachlässigen. Dazu eignet sich am besten ein Hochdruckreiniger, den es in vielen Waschanlagen gibt. Aber Achtung: Die Bedienungshinweise für Druck und vor allem Spritzabstand genauestens befolgen, da sonst die Gummidichtungen und der Lack am Auto in Mitleidenschaft gezogen werden können.
Waschanlage: Nach der Vorwäsche geht es durch die Waschanlage. Hier empfiehlt es sich, ein Programm mit Unterbodenwäsche auszuwählen.
Lackschäden: Erst nach der Wäsche werden mögliche Schäden am Lack sichtbar. Kleinere Lackschäden können selbst behoben werden: Bei oberflächlichen Lackschäden hilft manchmal schon etwas Politur. Schäden durch Splitt können hingegen mit einem Lackstift in passender Farbe ausgebessert werden. Bei größeren Schäden empfiehlt sich ein Besuch beim Karosserie-Profi: Durch Smart Repair lassen sich heute viele Schäden preiswert beheben. Im Nachgang hilft Hartwachs, den Lack zu versiegeln.
ACE-Tipp: Wenn Sie ein Leasingfahrzeug oder ein Auto-Abo besitzen und Ihnen ein Lackschaden auffällt, klären Sie mit dem Leasinggeber oder Auto Abo-Unternehmen, wie Sie hier vorgehen müssen.
Die Motorwäsche
Bei Ölverlust: Eine Motorwäsche ist aus Sicht des ACE nur dann erforderlich, wenn das Auto beispielsweise viel Öl verliert, sodass der Fehler besser lokalisiert werden kann. Denn grundsätzlich sind die Motoren moderner Fahrzeuge gut gekapselt (Unterfahrschutz).
Aus ästhetischen Gründen: Wer aus ästhetischen Gründen nicht auf die Motorwäsche verzichten möchte, sollte wissen, dass diese nur auf speziellen Plätzen durchgeführt werden darf, da andernfalls Schadstoffe wie Motoröl oder Kühlflüssigkeit die Umwelt belasten können.
ACE-Tipp: Motorwäsche zur Sicherheit und aus Umweltgesichtspunkten immer beim Profi machen lassen.
Blick unter die Motorhaube:
Im Motorraum kann sich Laub absetzen, dies sollte zunächst händisch entfernt werden und anschließend die Stelle darunter gereinigt werden.
Gelenke schmieren: Zum Schluss sollten alle Gelenke, Schlösser und Scharniere begutachtet werden. Ein Schuss Schmiermittel sorgt für eine einwandfreie Funktion.