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Tipps und Infos für alle Antriebe

Sie möchten mit Ihrem Auto Kraftstoff oder Strom sparen? Doch wie kann man weniger Sprit verbrauchen und bei welcher Geschwindigkeit spart man am meisten? Wir haben für Sie nützliche Infos rund ums Tanken und Laden sowie die besten Tipps zum kraftstoff- und stromsparenden Fahren zusammengestellt.

Wie kann man am besten mit einem Benziner oder Diesel sparen?

Innerhalb einer Stadt können die Preisunterschiede je Liter Kraftstoff erheblich sein. Es lohnt sich daher, die Tankpreise in Echtzeit zu vergleichen. Die ACE-App listet auch Tankstellen, die nicht auf dem direkten Weg liegen. Hier gilt: Kleinere Umwege zur günstigeren Zapfsäule können sich lohnen. Insbesondere bei Autobahnfahrten lohnt sich meist das Anfahren eines Autohofs, da die Preise dort meist deutlich niedriger sind als an Autobahntankstellen. 

Kleine Eselsbrücke: Ein Umweg von fünf Kilometern rentiert sich bei einem leeren Tank erst bei mindestens zwei Cent Preisunterschied je Liter Kraftstoff. 

Spontan die nächste Tankstelle anzufahren, kann ins Geld gehen. Morgens im Berufsverkehr kostet Tanken am meisten. Erst am Nachmittag sinken die Spritpreise. Am Abend – in der Regel zwischen 18 und 20 Uhr – ist dann der günstigste Zeitraum erreicht. Zudem gilt: Ist eine Tankstelle vergleichsweise günstig, bleibt sie es meist auch.

Sprit sparen bei voller Fahrt? Der Trick: eine möglichst konstante Geschwindigkeit und am besten nicht zu schnell fahren. Vor allem, weil sich der Luftwiderstand bei höherer Geschwindigkeit, etwa ab 80 km/h, deutlich auf den Verbrauch auswirkt. Daher auf Autobahnen an der Richtgeschwindigkeit orientieren oder langsamer fahren. Generell gilt es, zügiger zu beschleunigen und dann möglichst lange die Geschwindigkeit in einem höheren Gang bei niedriger Drehzahl zu halten. Hat das Fahrzeug einen Tempomat, trägt dieser auf Autobahnen oder ebenen Straßen zum gleichmäßigen Fahren bei. Die Geschwindigkeit sollte dabei zugunsten der Verkehrssicherheit und der Tankrechnung besser niedriger ausfallen. 

Regelmäßig den Kofferraum zu entrümpeln und ungenutzte Dachgepäckträger abzumontieren, zahlt sich aus. Eine Gewichtsreduktion lohnt sich vor allem bei kleinen, leichten Fahrzeugen. Die schwereren Modelle bringen hingegen schon viel Eigengewicht mit, so dass der Effekt nicht mehr so groß ist. 

Zu wenig Luft in den Reifen wirkt sich nicht nur ungünstig auf das Fahrzeughandling und den Bremsweg aus, sondern erhöht auch den Spritverbrauch deutlich. Bei 0,5 Bar weniger Luft als vom Hersteller empfohlen steigt der Kraftstoffverbrauch um rund fünf Prozent. Deshalb: Möglichst bei jedem zweiten Tankstopp und mindestens einmal im Monat den Reifendruck prüfen.

Der Einfluss auf den Verbrauch beginnt bereits bei der Auswahl des Motoröls: Leichtlauf-Motoröl bietet je nach Betriebsbedingungen ein Sparpotenzial zwischen zwei und sechs Prozent. Ebenso empfiehlt sich ein regelmäßiger Blick auf den Luftfilter. Ist dieser verstopft, arbeitet der Motor unter erschwerten Bedingungen, was mitunter zu einem höheren Kraftstoffverbrauch führt. Kontrolle und Austausch des Filters erledigt der Fachmann in wenigen Minuten – mit teils großem Spareffekt.

Alternative Antriebe

Alternative Kraftstoffe und Antriebsformen

Angesichts von hohen Spritpreisen steigt die Nachfrage nach alternativen, günstigeren Kraftstoffen. Die wichtigsten Infos zu Hybriden, Plug-ins, Wasserstoff-Fahrzeugen sowie Autogas, CNG, E-Fuels und C.A.R.E.-Diesel haben wir in einer Übersicht über alternative Antriebe zusammengestellt.

Wie kann man am besten mit einem Elektroauto Geld sparen?

Wer öffentlich lädt, hat das bereits gemerkt: Die Preise pro Kilowattstunde unterscheiden sich deutlich. Wer hier sparen will, sollte mit einer App Preise vergleichen (zum Beispiel mit der App „Ladefuchs“) oder sich an einem aktuellen Ladepreis-Vergleich orientieren. Es gibt verschiedene Tarifmodelle für unterschiedliche Zielgruppen; mit zum Teil deutlichen Unterschieden zwischen Wechselstrom- und Gleichstrom- bzw. Schnellladen und der Höhe der Grundgebühr. Manchmal ist das Ad-Hoc-Laden (und das Zahlen per Kredit- oder EC-Karte, App, Paypal, etc.) günstiger, manchmal die eine, manchmal die andere Ladekarte. Es lohnt sich daher, verschiedene Optionen ins Auge zu fassen. Die teuerste Ladeart ist das Schnellladen. Daher sollten man diese Ladeart nur bei Bedarf nutzen, das schont außerdem die Batterie. Die Preise fürs Schnell- oder Ultraschnellladen liegen etwa 50 Prozent über dem öffentlichen Wechselstromladen und sind etwa doppelt so hoch wie beim Haushaltsstrom.

Beim Bremsen mit einem Verbrenner wird die Bewegungsenergie in Wärme umgewandelt, die ungenutzt bleibt. E-Autos können die Bewegungsenergie zum Teil in elektrischen Strom umwandeln und somit Energie zurückgewinnen. Diese so genannte Rekuperation macht sich besonders beim Stop-and-Go-Verkehr in der Stadt, aber auch bei Talfahrten bemerkbar. Nur wenn die Bremskraft des beim Bremsen stromerzeugenden Motors nicht ausreicht, kommt die konventionelle Bremse zusätzlich ins Spiel. Die Stärke der Motorbremswirkung lässt sich bei vielen Autos ab- oder einstellen – hier spricht man von Rekuperationsstufen. Die Einstellungen dazu unterscheiden sich von Fahrzeug zu Fahrzeug deutlich. Wer die Funktionsweise versteht und die richtige Einstellung am eigenen Auto kennt, spart am meisten. Generell: Im Stadtverkehr und beim Bergabfahren ist eine möglichst starke Rekuperationsstufe sinnvoll, beim gleichmäßigen Gleiten auf Autobahnen oder Landstraßen die schwächste Stufe, man spricht vom „Segeln“.

Verfügt das E-Auto über verschiedene Rekuperationsstufen, lässt sich mit der höchsten auch am meisten Energie zurückgewinnen. In vielen Fällen wird dann das Beschleunigen und Bremsen allein mit dem rechten Fuß gesteuert. Da beim sogenannten One-Pedal-Driving der Bremseingriff des Motors besonders stark ist, ist die Verzögerung hier auch deutlich spürbar. Diese Einstellung kann also gewöhnungsbedürftig sein und sollte vorher geübt werden, kann aber auch am meisten Energie sparen und den Bremsverschleiß deutlich reduzieren. 

Zu den größten Energiefressern im E-Auto zählt die Heizung. Wer Energie sparen möchte, sollte sie besser sparsam einsetzen. Da im Winter aber niemand frieren will, empfiehlt der ACE eher die verbrauchsärmere Sitz- und Lenkradheizung und weniger Raumluftheizung zu nutzen. Dies lohnt sich vor allem auf Kurzstrecken. Die einmal erreichte Temperatur zu halten, kostet hingegen relativ wenig Energie - weshalb auf Langstrecken nichts gegen den Einsatz der Heizung inklusive Gebläse spricht. Die folgende Übersicht zeigt, wie hoch der Energiebedarf typischer Verbraucher im Winter ist und welchen Einfluss er auf die Reichweite hat.

Verbraucher im Auto

Auch wenn größere Felgen schick aussehen, kann es sich auf lange Sicht lohnen, auf kleinere Felgen zu setzen. Denn schon ein Zoll kleinere Reifen können auf einer Strecke von 100 Kilometern etwa eine Kilowattstunde einsparen. Bei Autos mit integrierter Wärmepumpe reicht das schon aus, um den Innenraum mit der gesparten Energie aufzuwärmen. Wer auf eine kleinere Rad-Reifen-Kombination zurückgreift, schont den Geldbeutel also doppelt: beim Kaufpreis und im Unterhalt. Für E-Autos und Hybride gibt es außerdem spezielle Reifen, die auf das höhere Fahrzeuggewicht ausgelegt sind und einen besonders geringen Rollwiderstand haben. Auch bei E-Autos gilt: Reifendruck regelmäßig, mindestens einmal im Monat, kontrollieren und um 0,2 Bar überschreiten senkt den Verbrauch.

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