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Weit mehr als nur Pannenhilfe

Mit speziellen Fahrradpolicen besser geschützt sein

Mittlerweile bieten immer mehr Versicherungen spezielle Fahrradpolicen an, die neben Diebstahl auch Kaskoschutz für das Rad oder E-Bike bieten. Dieser Vollschutz für hochwertige Räder ist sinnvoll, es werden immer mehr teure Fahrräder geklaut: So stieg allein der Durchschnittschaden in 2023 von 970 auf 1.100 Euro.

Wir geben einen kurzen Überblick über die einzelnen Versicherungsarten. 

 

 

Die Diebe haben es gezielt auf hochwertige Rennräder, E-Bikes oder Mountainbikes abgesehen, um sie weiterzuverkaufen

Jörg Asmussen Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft

Die verschiedenen Versicherungsarten fürs Fahrrad im Überblick

Basisschutz für Fahrräder und E-Bikes

 

Die Hausratversicherung versichert Räder und E-Bikes, die maximal bis 25 km/h eine Motorunterstützung haben, gegen Einbruchdiebstahl aus einem geschlossenen Raum, wie dem Keller oder der Wohnung.

 

Wer auch unterwegs mit seinem Pedelec oder Rad Diebstahlschutz haben möchte, muss einen zusätzlichen Baustein in der Hausratversicherung abschließen. Der gilt heute fast immer rund um die Uhr. Einen Nachtzeitausschluss gibt es bei modernen Hausratpolicen nicht mehr.

Besserer Schutz als Hausratpolicen

 

Eine extra Fahrradversicherung ist längst viel sinnvoller als die Hausratpolice. Diese reicht für hochwertige Räderr oft nicht aus. In der Hausratversicherung kann der Zusatzbaustein recht teuer sein. Aufschläge von über 50 Prozent der Prämie sind möglich, wenn nur fünf Prozent der Versicherungssumme abgesichert wird. 

 

Bei den Fahrradversicherungen können oft Räder und Pedelecs bis 15.000 Euro Wert versichert werden, manchmal sogar bis zu 25.000 Euro.

Was ist bei Fahrradpolicen alles abgedeckt?

 

Die reinen Fahrradpolicen leisten nicht nur bei Diebstahl, sondern decken fast jede Beschädigung ab. Versichert sind Unfall- und Sturzschäden oder Vandalismus. Es gibt eine Absicherung bei Naturgefahren, Fehlbedienung und beim Pedelec auch für Elektronikschäden.

 

Neben dem Diebstahl des gesamten Fahrrads sind festverschraubte Teile und vielfach auch Zubehör wie Helme, Taschen oder Gepäck versichert.

 

In E-Bike-Tarifen ist der Akku mitversichert, und Schutzbriefe bieten oft zusätzliche Mobilitätsleistungen nach Pannen oder Unfällen.

Wertsteigerung beim Neukauf: Teuerungsschutz lohnt sich

 

Zwar zahlt die Hausratversicherung nach einem Diebstahl immer den Neuwert des Rads oder Pedelecs, doch viele Fahrradversicherungen bieten einen Teuerungsschutz.

Bei einem Totalschaden oder Diebstahl tragen Versicherer
wie Ammerländer, Barmenia, HUK24 und Janitos bis zu 20 Prozent Preissteigerung beim Neukauf. Bei Alteos, Bike Assekuranz und weiteren Anbietern sind es 10 bis 15 Prozent.

Preis-Leistungs-Vergleich lohnt sich

 

Die wenigsten Anbieter haben noch Zeitabschläge. Wird das Rad gestohlen oder muss es repariert werden, wird die volle Versicherungssumme beglichen.

 

Für ein Pedelec im Wert von knapp 6.000 Euro liegen die Jahresbeiträge oft unter 200 Euro. Bei einem 3.000 Euro teuren Rad gibt es Anbieter, die Jahrespreise von rund 100 Euro bieten.

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Expertenberatung: So finden Sie die beste Fahrradversicherung

Der Vollschutz für Fahrräder und E-Bikes boomt. Es gibt viele Angebote und einen scharfen Preis- und Leistungswettbewerb. Wer sich im Versicherungsdschungel orientieren möchte, sollte sich fachlich beraten lassen. Gute Vergleichsangebote finden sich bei Versicherungsmaklern oder spezialisierten Plattformen.

Wichtige Tipps rund um die Fahrradversicherung

Verschleiß mitversichert: Was wird bei der Fahrradversicherung abgedeckt?

Vielfach ist Verschleiß am Rad mitversichert, ausgenommen Reifen und Bremsen. Grundsätzlich gibt es jedoch keinen Ersatz für reine Gebrauchsspuren wie Schrammen und Kratzer. Beim Pedelec bzw. E-Bike ist auch der Verschleiß des Akkus mitversichert, allerdings meist erst ab einem Kapazitätsverlust von über 50 Prozent. Bei Schäden durch unsachgemäße Aufladung des Akkus kann der Versicherungsschutz entfallen.

 

Regionaltarife bei Fahrradversicherungen: Unterschiede nach Wohnort

Immer mehr Anbieter staffeln ihre Beiträge regional. So kann der Schutz in der Fahrradstadt Münster deutlich teurer sein als in Wuppertal. Ein Preisvergleich lohnt sich also, um herauszufinden, ob die eigene Stadt besonders teuer eingestuft wurde.

 

Hochwertiges Schloss: Sicherungspflichten bei Fahrradversicherungen

Einige Radversicherungen verlangen die Sicherung des Fahrrads mit einem hochwertigen Schloss und dass es im Freien an einem festen Gegenstand angeschlossen wird. Ein Verstoß ist jedoch schwer nachweisbar. Trotzdem sollten wertvolle Fahrräder immer mit widerstandsfähigen Schlössern gesichert und die Rechnung für Schloss und Rad aufbewahrt werden.

 

Codierung von Fahrrad und E-Bike: Ein Muss für den Versicherungsschutz

Grundsätzlich erhalten nur Fahrräder und Pedelecs bzw. E-Bikes Soloschutz, die mit Rahmennummer und beim Pedelec bzw. E-Bike zusätzlich mit Akkunummer codiert sind. Fehlt die Codierung beim Kauf, muss sie zeitnah nachgeholt werden. Im Diebstahlfall ist die Anzeige bei der Polizei Pflicht, um die Chance auf eine Wiederbeschaffung zu erhöhen.