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Tourenplanung leicht gemacht

Idyllische Radwege, ruhige Nebenstraßen und viel Natur: So stellt man sich im Idealfall eine genussvolle Radtour vor. Doch wie findet man die besten Routen? Wir stellen Ihnen verschiedene Möglichkeiten der Planung vor – von hilfreichen Apps bis zur klassischen Landkarte.

Erste virtuelle Anlaufstelle zur Tourenplanung ist die Website des ADFC

Insgesamt 260 Radrouten gibt es laut Allgemeinem Deutschen Fahrradclub (ADFC) allein in Deutschland. Klar, dass da die Auswahl der passenden Route nicht leichtfällt.

 

Vor allem, wenn man ungewohntes Terrain verlässt, ist eine Planung im Voraus empfehlenswert. Dank Digitalisierung und flächendeckendem Internetzugang gibt es heutzutage glücklicherweise mehr als genug Möglichkeiten, die perfekte Radtour für sich zu finden.

 

Auf der Website für Radtourismus des ADFC www.adfc-radtourismus.de findet man beispielsweise eine Vielzahl an Vorschlägen für Radtouren innerhalb von Deutschland. Filter, mit deren Hilfe man Bundesland, Routentyp und vieles mehr einstellen kann, helfen dabei, eine passende Tour auszuwählen.

 

Doch nicht nur das: Vom Club geprüfte und klassifizierte „Qualitätsradrouten“ sowie Radreiseregionen, die laut ADFC die Planung ihrer Radwege und ein darauf abgestimmtes touristisches Angebot in den vergangenen Jahren besonders vorangetrieben haben, werden durch Siegel gekennzeichnet und versprechen stressfreies Reisen.

 

Sehr praktisch ist zudem auch die „Mitradelzentrale“ auf der Internetseite, mithilfe derer Alleinreisende Reisepartner und -partnerinnen für ihre geplante Tour finden können.

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Fünf Tipps für die richtige Routenauswahl

1. Übernehmen Sie sich nicht
Für Anfänger reichen – je nach Kondition – 30 bis 60 Kilometer pro Tag. Mehr als eine Woche sollte man zudem bei der ersten Radreise nicht unterwegs sein. Wer sich tendenziell weniger vornimmt, muss sich bei Unvorhergesehenem nicht aus der Ruhe bringen lassen.

2. Planen Sie klug
Nehmen Sie sich für die ersten Tage nicht zu lange Strecken vor, damit Sie auch später noch Energiereserven haben. Achtung: Am dritten Tag setzt oftmals Erschöpfung ein. Für diesen Tag sollte also eine kürzere Strecke geplant werden.

3. Beachten Sie den Reisezeitpunkt
Am besten radelt es sich im Frühling und Frühsommer. Dann ist die Temperatur am angenehmsten und Sie kommen mit weniger Gepäck aus als in den kälteren Monaten.

4. Achten Sie auf die Topgraphie
Für Ihre erste Tour sollten Sie nicht zu bergige Strecken wählen. Flussradwege in der Ebene eignen sich für Anfänger am besten.

5. Informieren Sie sich über die Bodenbeläge
Je nachdem, mit was für einer Art von Fahrrad Sie unterwegs sind, sollten Sie die Strecke auswählen. Denn während für Trekkingräder beispielsweise auch Waldwege kein Problem darstellen, eignen sich Rennräder nur für asphaltierte Straßen. 

Wie Tourenvorschläge entstehen

Neben Internetseiten gibt es inzwischen eine Vielzahl an Navigationsapps, die man kostenlos im Google Play und im App Store findet und in denen Nutzer und Nutzerinnen selbst ihre Touren eintragen und mit anderen teilen können:

 

  • Eine davon ist beispielsweise Outdooractive: Hier wird auf der Karte auch die touristische Infrastruktur wie beispielsweise Unterkünfte, Ausflugsziele und Restaurants angezeigt. In der kostenpflichtigen „Pro“-Version können Inhalte zudem als PDF oder GPX-Track heruntergeladen und so auch offline abgespeichert werden.

 

  • Die Anwendung Komoot nutzt einen Algorithmus, der beliebte Strecken von App-Nutzern erkennt und automatisch in einen Tourenvorschlag umwandelt. Höhenprofile, Infos zur Wegbeschaffenheit sowie Tipps anderer User machen diese App sehr nutzerfreundlich. 
 
  • Während Outdooractive und Komoot auch Wander-, Spazier- und Laufrouten im Angebot haben, richtet sich die App Bikemap ausschließlich an Radfahrer und Radfahrerinnen. Besonders interessant ist hier die Heatmap, die die Datensammlung der Anwender und Anwenderinnen nutzt, um aufzuzeigen, welche Strecken stark befahren sind. 

    Über das Suchfeld der App lassen sich zudem Routen zu bestimmten Adressen finden. Auch hier kann man in der der kostenpflichtigen Version Routen für die Offline-Nutzung herunterladen.

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Schon daheim den Belag checken.

Zum Durchblättern: Der klassische Radreiseführer

Neben den digitalen Möglichkeiten gibt es natürlich auch eine Menge analoger Angebote, die in abgelegenen Regionen ohne Handyempfang oder Strom zum Teil echte Notfall-Helfer sein können. Ein Klassiker unter den Reiseführern für Radtouren sind die bikeline Radtourenbücher mit umfangreichen Tourenbeschreibungen, Übernachtungsverzeichnissen und Hintergrundinformationen.

 

Die Reihe aus dem Verlag Esterbauer bietet eine große Auswahl an Führern für ganz Europa, die dank ihres markanten Querformats ideal in die Lenkertasche passen und reiß- und wetterfest sind. Laut Verlag wurde jeder beschriebene Meter in den Büchern von einem Redakteur abgefahren und auf seine Fahrradtauglichkeit geprüft.

 

Ebenfalls ein Klassiker sind die Radreiseführer vom Verlag KOMPASS für Touren in Deutschland. Die Bücher beschränken sich nicht nur auf die Strecke, sondern zeigen mit „lohnenswerten Schlenkern“ was es abseits der Routen zu sehen gibt. Besonders empfehlenswert ist beispielsweise das Buch „Die 1000 schönsten Fahrradkilometer am Wasser“ (15 Euro) mit 20 Tages- und Zweitagestouren, die auch als GPX-Daten zum Download zur Verfügung stehen.

 

Ein Tipp für E-Bike-Fahrer und -Fahrerinnen ist zuletzt der Reiseführer „Die schönsten E-Bike-Touren in den Alpen“ (Delius Klasing Verlag, 34,90 Euro): Hier gibt es nicht nur 25 Tourenbeschreibungen, sondern auch hilfreiche Tipps zu Akkuleistung, Reparaturen und Fahrtechnik.

Analog und digital: Die besten Karten für die Routenplanung

Neben Reiseführern bieten die Verlage Esterbauer und KOMPASS auch Radkarten, die einen guten Gesamtüberblick über Regionen bieten und vor allem bei der individuellen Tourenplanung helfen können. Während KOMPASS ausschließlich Karten für deutsche Regionen bietet, gibt es in der bikeline-Reihe auch Radkarten für andere europäische Länder.

 

Die meisten Karten bieten darüber hinaus Zusatzinformationen über Bodenbeläge, Verkehrsbelastung, Steigungen oder touristische Infrastruktur und sind wie auch die Reiseführer reiß- und wetterfest.

Ein besonderer Tipp für alle Kartenfans sind die Radtourenkarten vom ADFC, die nach Angaben des Clubs mit über 2,9 Millionen verkauften Exemplaren die meistverkauften Fahrradkarten der Welt sind. Praktisch ist hier auch die zugehörige App ADFC Karten (verfügbar im Google Play und im App Store), die aufgrund der identischen Karten gut parallel genutzt werden kann und mit derer Hilfe man zusätzlich GPX-Tracks aufzeichnen kann.

Navisysteme speziell fürs E-Bike

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Das Ziel im Blick:

Besonders smart und einfach geht es zuletzt natürlich auch mit diversen Navigationssystemen, die direkt ans E-Bike montiert werden und so während der Fahrt nicht nur Aufschluss über die Route geben, sondern auch Informationen über Geschwindigkeit, Akkuleistung und vieles mehr bieten.

Mit einem Preis von circa 500 Euro nicht gerade günstig, aber dafür mit vielen smarten Funktionen ausgestattet ist beispielsweise das Garmin Edge 830, das viele Trainingseinblicke wie beispielsweise die maximale Sauerstoffaufnahme und die verbrauchte Kalorienzahl gewährt.

Wer auf der Suche nach einem günstigen Modell für den Einstieg ist, für den könnte das SIGMA ROX 11.1 die richtige Wahl sein: Es ist bereits ab circa 100 Euro erhältlich und leicht zu bedienen.