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Wer mit dem Auto ins EU-Ausland reist, sollte die wichtigsten Verkehrszeichen der jeweiligen Länder kennen. Von Tempolimits über Parkverbote bis hin zu speziellen Hinweisschildern gibt es einige Unterschiede, die für deutsche Autofahrerinnen und Autofahrer ungewohnt sein können. Unser Ratgeber zeigt, welche Verkehrsschilder in beliebten Reiseländern wichtig sind und wie Sie teure Bußgelder vermeiden können.
Hast Du schon einmal ein Verkehrsschild in Spanien gesehen, das einen rot umrandeten Kreis, ein schwarzes Auto und eine Explosion zeigt?
Dieses Schild verbietet Fahrzeugen mit explosiven oder entzündbaren Gütern die Durchfahrt auf bestimmten Strecken – oft in Naturschutzgebieten oder anderen sensiblen Bereichen. Interessant: In Deutschland wirst Du dieses spezielle Schild vergeblich suchen. Hier gibt es jedoch ein Pendant: Das Schild „Verbot für kennzeichnungspflichtige Kraftfahrzeuge mit gefährlichen Gütern“. Es wird häufig durch ein Zusatzzeichen ergänzt, das die Tunnelkategorie B angibt und spezifisch für Fahrzeuge gilt, die nach der Gefahrgutverordnung gekennzeichnet sind.
Wer mit dem Auto in der Schweiz unterwegs ist, stößt auf wunderschöne Landschaften – und manchmal auch auf ungewohnte Verkehrszeichen. Ein Beispiel dafür ist das blaue „P“ mit einem zusätzlichen Symbol darunter. Was viele nicht wissen: Dieses Schild bedeutet, dass das Parken hier nur mit einer korrekt eingestellten Parkscheibe erlaubt ist. Sie muss gut sichtbar platziert werden, und die eingestellte Zeit muss stimmen. Andernfalls droht ein Bußgeld von 40 Schweizer Franken.
Planst Du eine Reise nach Tschechien? Dann solltest Du das weiße Verkehrsschild mit einem gelben Kreis und einem schwarzen „M“ kennen. Es weist darauf hin, dass die Strecke mautpflichtig ist. Für die Nutzung dieser Straßen ist eine gültige Vignette erforderlich.
Wichtig: Seit 2021 gibt es in Tschechien ausschließlich digitale Vignetten. Die früheren Klebevarianten wurden vollständig ersetzt. Den Kauf kannst Du bequem online erledigen. Wer ohne gültige Vignette unterwegs ist, riskiert eine hoheStrafe – bis zu 20.000 CZK (etwa 795 Euro).
Weitere Infos zu Mautstraßen finden Sie hier.
Seit 2020 wird in französischen Städten wie Straßburg, Grenoble und Lyon ein neues Verkehrsschild getestet, das künftig landesweit eingesetzt werden soll. Doch was hat es mit der Raute auf sich?
Das Schild markiert sogenannte Umweltspuren, die nur von bestimmten Fahrzeugen genutzt werden dürfen: Fahrgemeinschaften mit mindestens zwei Insassen, Autos mit einem Zero-Emissions-Sticker (z. B. E-Autos), Öffentliche Verkehrsmittel und Taxen.
Wer die Regelung missachtet, riskiert ein Bußgeld von 135 Euro. Um Verstöße effektiv zu ahnden, setzt Straßburg seit November 2023 spezielle Radaranlagen ein, die die Anzahl der Insassen in Fahrzeugen erkennen können.
Das Ziel dieser Maßnahme ist es, den Schadstoffausstoß zu reduzieren. Die Umweltspuren sollen Anreize schaffen, auf Fahrgemeinschaften oder öffentliche Verkehrsmittel umzusteigen. Pendelnde und ÖPNV-Nutzer profitieren dabei von einer staufreien linken Spur. Zur Unterstützung gibt es sogar eine Online-Plattform, über die sich Fahrgemeinschaften einfach organisieren lassen.
Während viele Verkehrsschilder international ähnlich oder gleich aussehen, gibt es in Kroatien Schilder, die bei uns in Deutschland nicht zu finden sind. So auch dieses Verkehrszeichen: Zu sehen ist ein gelbes Dreieck mit roter Umrandung und einem schwarzen Punkt in der Mitte. Es warnt vor besonders gefährlichen Straßenabschnitten mit hoher Unfallgefahr.
Auf den ersten Blick könnte man meinen, dieses Verkehrsschild hat etwas mit einem Büro zu tun – schließlich sehen die Personen aus, als würden sie Aktenkoffer tragen. Doch das ist ein Irrtum! Dieses Verkehrsschild stammt aus Dänemark und hat zwar ein Pendant in Deutschland, sieht aber anders aus.
Das Schild weist darauf hin, dass Kinder in der Nähe unterwegs sein könnten – häufig in Bereichen, die von Schülerinnen und Schülern stark frequentiert sind. Der Schriftzug „Skole“, der oft darunter ergänzt wird, bedeutet „Schule“. Hier heißt es also: Fuß vom Gas und besonders aufmerksam sein!
Norwegen geht mit gutem Beispiel voran, wenn es um nachhaltige Mobilität geht. Ein innovatives Konzept sind die speziellen Fahrgemeinschaftsspuren, die mit dem Verkehrszeichen „Sambruksfelt“ gekennzeichnet sind.
Auf den blauen, viereckigen Schildern ist ein weißes Auto mit der Aufschrift „2+“ zu sehen – das bedeutet: Die Spur darf nur von Fahrzeugen genutzt werden, in denen mindestens zwei Personen sitzen. Durch diese Maßnahme möchte Norwegen den Verkehr flüssiger gestalten, Staus reduzieren und gleichzeitig umweltfreundliche Alternativen zum Einzel-Pendeln fördern.